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 Betreff des Beitrags: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 16:48 
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Dunkelelf
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Vollkommen außer Atem blieb Syllvren mitten im Wald stehen. Eine solche Verfolgungsjagd hatte er schon lange nicht mehr erleben dürfen. Und auch wenn ihm der Ernst der Lage vor seinem geistigen Auge schwebte – Er hatte sich schon lange nicht mehr so frei und froh gefühlt, wie es in diesem Moment der Fall war. Das so lang versteckte Gefühl von Freude durchströmte seinen Körper, ein fröhliches, dennoch dunkles, Lachen drang zu seinen Ohren vor. Es war sein Lachen, welches wie wild aus seiner Kehle sprudelte. Ein ungewohnter Klang, den er schon so lange nicht mehr selber gehört hatte. Wann war es das letzte Mal gewesen?
Syllvren ließ sich auf den kühlen Waldboden fallen, dachte kurz nach. Es musste vor dem Unfall gewesen sein, als er noch mit diesem Mädchen befreundet war. Sie hatten oft einige Leute veräppelt und waren dann geflüchtet. Das Leben war noch einfach und leicht gewesen, die Sorgen des Alltags glitten einfach an einem ab…
Der Drow drehte seinen Kopf zur Seite, neben ihm lag inzwischen die junge Frau. Sie schien ebenfalls erschöpft von der Verfolgungsjagd, doch lag auf ihren Lippen ein breites Lächeln.
„Ich denke, die Wachen werden die Verfolgung abgebrochen haben“, brachte Syllvren zwischen einigen Lachlauten hervor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 17:06 
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Halbelfe
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"Es scheint so", sagte sie grinsend. Es hatte sie etwas überrascht, als der Drow plötzlich angefangen hatte zu lachen. Ein Schauer war durch ihren Körper gejagt, als sie das dunkle Lachen gehört hatte.
Früher hatte Luna oft an Verfolgungsjagden teilgenommen. Als sie noch ein kleines Kind gewesen war. In den meisten Fällen waren sie und ein Junge - damals ihr einziger Freund, den sie jedoch aus den Augen verloren hatte - die Verfolgten gewesen, doch es hatte jedes Mal Spaß gemacht.
"Ich schätze, wie werden ein wenig Zeit vergehen lassen müssen, ehe wir wieder nach Sangea gehen können. Ich hoffe, Ihr habt dort nichts Wichtiges vergessen? Oder wart Ihr mit jemandem unterwegs, der Euch nun sucht?" Im Nachhinein wurde Luna bewusst, wie lächerlich letztere Frage war. Dieser Drow trug Werwolfsblut in sich. Kaum jemand aus Kendan würde freiwillig mit ihm reisen. Jedoch bezweifelte Luna, dass ihre Mutter nur eine Person losgeschickt hatte, um sie zu suchen. Gleichzeitig fragte sie sich, weshalb sie diesen Drow geschickt hatte. Nicht, dass sie etwas gegen Werwölfe hatte, aber Salomé musste diesem Drow großes Vertrauen entgegen bringen, wenn sie ihn losschickte, um ihre Tochter zu finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 17:23 
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Dunkelelf
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„Ich habe eigentlich nicht vor, wieder in diese Stadt zu gehen, immerhin scheinen die Menschen nicht wirklich einem helfen zu wollen. Schattenblitz und meine zwei Begleiter werden auf meine Begleitung sicherlich verzichten können“, schnaufte Syllvren, ehe er sich streckte, seinen Kopf in den Nacken legte und in Richtung der Baumkronen blickte. Das Licht der Sonne, welches durch sie hindurchtauchte, schien langsam zu schwinden und Syllvren spürte schon deutlich, dass sich die Nacht langsam näherte. Er wusste nicht, ob es seine dunkelelfischen Sinne waren, die Umschlag der Tageszeiten so genau spürten, oder ob es nicht doch sein werwölfisches Blut war, das nur auf das Erwachen des Mondes zu warten schien. Allgemein musste Syllvren auch zugeben, dass er bei klaren Nächten mit volleren Mondphasen immer die Instinkte in sich brodeln spürte. Würde er zu diesen Zeiten seine Rüstung tragen, wer wüsste dann schon, was passieren würde...
Syllvren schüttelte kurz seinen Kopf, ehe er, mit einem breiten Grinsen auf seinen Lippen, zu der jungen Frau wand.
„Ich hoffe doch, dass Ihr nicht noch etwas in Sangea vorgehabt hattet, was Ihr nun wegen diesem Aufstand nicht erledigen könnt.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 17:43 
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Halbelfe
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"Keine Sorge, ich wollte sowieso bald weiterreisen. Meine wichtigsten Gepäckstücke habe ich bei mir", erwiderte Luna und stand auf. "Ihr sagtet, dass Ihr auf der Suche nach der Prinzessin seid. Habt Ihr etwas dagegen, wenn ich Euch auf Eurer Suche begleite?" Es fühlte sich falsch an, dem Drow zu verschweigen, dass sie die gesuchte Prinzessin war. Doch war sie nicht bereit, diese Information preis zu geben und dann sofort nach Kendan zurückkehren zu müssen. Noch ein wenig wollte sie die Freiheit genießen. Nur noch ein wenig, ehe Salomé beginnen würde, sie ohne Kompromisse in die Pflichten einer Königin einzuweisen. "Mein Name lautet Luna", fügte sie noch hinzu und hielt dem Fremden lächelnd die rechte Hand entgegen. Es musste auch merkwürdig und fremd für ihn sein, dass es Personen gab, die ihm freundlich entgegen kamen und ihn nicht beleidigten und wie Abschaum behandelten. Und dann auch noch eine Frau dunkelelfischer Abstammung. Luna wusste, dass sie in Kendan trotz der Tatsache, dass sie eine Halbelfe war, angesehen werden würde. Schließlich war sie eine Frau. Den Aspekt ihrer königlichen Abstammung außen vor gelassen, waren Frauen in Kendan allgemein hoch angesehen, weshalb das dunkelelfische Volk auch von einer Frau regiert wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 18:00 
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Dunkelelf
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Überraschung breitete sich in Syllvren aus, als er die Worte der jungen Frau hörte. Sie wollte ihn begleiten? War es der Alkohol, der ihre Sinne vernebelte und sie zu diesem Entschluss brachte? Warum sonst sollte sie sonst auf diese Idee kommen? Sie stand immerhin in der Hierarchie Kendans um einiges über ihm. Syllvren richtete seinen Oberkörper auf, als sie ihm ihre Hand entgegenstreckte. Luna hieß sie also. Anfangs schien etwas in seinem Kopf aufzuleuchten, doch erlosch dieses Licht daraufhin wieder. Er bildete sich wahrscheinlich nur wieder etwas ein. „Auch wenn man ihn nicht oft nutzt, mein Name lautet Syllvren.“ Noch etwas skeptisch umfasst Syllvren die Hand der Halbelfe.
„Ich weiß zwar nicht, was Ihr Euch davon versprecht, mich auf meiner Suche zu begleiten, aber wenn ihr Euch unbedingt mit mir abgeben wollt, werde ich mich Euch nicht in den Weg stellen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 18:09 
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Halbelfe
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"Syllvren", wiederholte Luna den Namen des Drow. Sie lächelte warm. "Ich freue mich schon auf die Reise mit Euch. Ich bin mir sicher, dass es unterhaltsamer ist zu zweit zu reisen, als alleine." Sie zog den Drow auf die Beine und blickte dann gen Himmel. "Da es bereits dunkel wird, wäre es unklug heute noch weiter zu reisen. Wir sollten uns für die Nacht einen geeigneten Platz suchen und bei Tagesanbruch weiterreisen. Habt Ihr denn schon eine Vorstellung davon, wohin Ihr Eure Suche fortsetzen wollt?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 18:21 
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Dunkelelf
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Mit seinen Armen vor der Brust verschränkt blickte der Drow Luna entgegen. „Funal wäre wohl die nächste Stadt, in der man nach Informationen suchen könnte. Wenn die Prinzessin in der Hand von Entführern sein sollte, wäre der Sklavenmarkt von Funal doch ein Anhaltspunkt. Wenn dort keine Informationen sein sollten, muss ich mir irgendetwas anderes überlegen.“ Syllvren streckte sich, ließ seine Schultern einmal kreisen. „Und denkt Ihr nicht, dass wir hier einfach rasten sollten?“ Schlaf hatte er noch nie wirklich gebraucht, sogar unter den Dunkelelfen schien er Schlaflosigkeit leicht wegstecken zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 18:53 
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Halbelfe
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Sie nickte. Funal sollte es also sein. Sie war gespannt auf den Sklavenmarkt und das Gebirge, welches an die Stadt angrenzte.
Es beschäftigte sie, dass ein Anschlag auf einen der Berater ihrer Mutter verübt worden war und nun befürchtet wurde, dass sie entführt worden war. Wäre sie an Salomés Stelle hätte sie vermutlich ebenfalls sofort einige Krieger losgeschickt, um nach ihrer Tochter zu suchen. Wer hatte nur ein Interesse daran, einen Anschlag auf die engsten Vertrauten der Königin zu verüben? War sie selbst vielleicht tatsächlich in Gefahr? Luna schüttelte den Kopf. Das roch schon beinahe nach einem Komplott innerhalb der Mauern Kendans. Und das gefiel Luna gar nicht. Sie wollte ihre wenige freie Zeit nicht mit Gedanken an einen Komplott vergeuden, sondern viel mehr die Welt kennen lernen. Doch wie sie sich kannte, würde sie zu viel über diese Sache nachdenken.
"Es ist mir recht egal, wo wir rasten. Wenn Ihr bereit seid, können wir auch ruhig die Nacht über durchreisen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 19:05 
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Dunkelelf
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„Es wäre nicht gut bei Nacht weiterzureisen. Der Mondzyklus nähert sich wieder seinem Höhepunkt. Es werden wieder mehr Dämonen in den Wäldern rumstreifen und einen Kampf würde ich nachts gerne vermeiden.“
Der Alkohol, Dämonen und eine Mondnacht könnten ihn viel zu leicht von seinen Instinkten überwältigen lassen. Syllvren hatte ja nichts gegen einen Kampf, doch würde es schlimmstenfalls in einem Massaker enden – Und, dass er keine Rücksicht auf Luna nehmen würde. Wie sie in der Kampfeskunst bewandert war, wusste er ja nicht, doch stand er hier lieber auf der sicheren Seite.
„Wenn es Euch also nichts ausmacht, würde ich gerne die Nacht noch rasten. Morgen früh, kurz vor Sonnenaufgang, können wir dann wieder aufbrechen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 16. Mär 2011, 19:56 
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Erneut nickte Luna. "Dann bleiben wir diese Nacht über hier." Mit diesen Worten setzte sich Luna auch schon unter einen Baum und lehnte sich an dessen Stamm. Gerne hätte sie den Drow nun ausgefragt, wie das Attentat abgelaufen war und wer seine Begleiter waren, ob man schon wüsste, wer für das Attentat verantwortlich war, was in Kendan im Moment allgemein vor sich ging. Allerdings fand sie auch, dass sie an diesem Tag schon jede Menge gefragt hatte. Wenn jemand das Recht hatte, noch Fragen zu stellen, dann war er es. Denn Syllvren hatte ihr bisher so gut wie nur Antworten gegeben. Aber Luna hatte auch nichts dagegen, wenn einmal nichts gesagt wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 17. Mär 2011, 16:39 
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Dunkelelf
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Und Syllvren wollte im Moment auch nicht wirklich reden, die Stille im Moment war ganz angenehm, auch, weil sein Kopf ein wenig brummte und er sich merkwürdig benommen fühlte. Verdammter Alkohol! Nicht weit von Luna ließ er sich in der Nähe eines kräftigen Baumstammes nieder, lehnte sich an selbigen und stützte seinen Kopf auf seine Handfläche.
„Wir sollten abwechselnd Wache halten, damit nicht irgendein Dämon auf die glorreiche Idee kommt, uns zu überfallen“, schlug Syllvren nach einigen Momenten vor. Es fiel ihm langsam schwer seine Augen offen zu halten, so würde ihn der Schlaf sicherlich bald überfallen. Die Signale seines Körpers kannte er, konnte auf sie reagieren. „Würde es Euch etwas ausmachen, wenn Ihr die erste Schicht übernehmen würdet? Ich glaube nicht, dass es gut für die nähere Umgebung wäre, wenn ich mit meinem brummenden Schädel in einen Kampf verwickelt werde.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 27. Mär 2011, 19:47 
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"Die Dämonen sollen nur wagen, sich uns zu nähern", lachte Luna und übernahm gerne die erste Wache. Sie machte sich nicht wirklich Sorgen darüber, dass Dämonen oder andere Kreaturen sie möglicherweise angreifen könnten. Viel mehr sorgte sie sich darüber, dass vielleicht doch plötzlich einige Wachen aus Sangea oder die "Mitstreiter" Syllvrens auftauchen könnten und ihre wenige Zeit in Freiheit verkürzen würden.
Luna hielt Wache bis nach Mitternacht. Dabei machte sie einige weitläufige Runden um den Rastplatz und legte sich mit Monstern an, um wach und warm zu bleiben. Menschen oder Drows kreuzten ihre Patroullie nicht und trotzdem beschlich Luna regelmäßig das Gefühl, beobachtet zu werden. Sie wusste selbst, dass sie zur Zeit ein wenig paranoid war, da sie um die Soldaten ihrer Mutter wusste und stets fürchtete, früher als geplant wieder nach Kendan zurück kehren zu müssen. Immer wieder schüttelte sie seufzend den Kopf. Wenn sie unter Verfolgungswahn litt, würde sie ihre Freiheit auch nicht genießen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 27. Mär 2011, 21:57 
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Dunkelelf
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Die Nacht war schon fortgeschritten, als Syllvren langsam aus seinen erholsamen Schlaf erwachte. Schlaftrunken gähnte er einmal herzhaft, streckte seine Arme weit von sich. Sein Kopf brummte noch ein wenig, aber ansonsten war sein Verstand wieder vollkommen aufgeklart. Die Erinnerungen an die Zeit vor seinem Schlaf waren schleierhaft, so dauerte es auch längere Zeit, bis er alles zusammen hatte. Er hatte getrunken, war redselig geworden und hat anschließend das Mobiliar eines Pubs zerstört. Und dann war er geflüchtet.
„Bei Dark…“, murmelte er leise. Worauf hatte er sich da nur eingelassen? „Du bist ein Narr, Syllvren…“ Es war gar nicht gut, dass er weich geworden war. Die Informationen, die er rausgerückt hatte, waren geheim gewesen und er hatte sie bereitwillig rausgerückt. Und jetzt begleitete ihn eine Halbelfe, Luna schien ihr Name zu sein, auf seinen Reisen. Konnte er ihr trauen? Immerhin wusste er kaum etwas über sie – Sie jedoch mehr als genügend über ihn. Dass konnte nicht gut sein! Vielleicht sollte er den Spieß einmal umdrehen und sie ausfragen?
Syllvren stand auf, rieb sich die Schläfen und blickte sich um. Von der Halbelfe war keine Spur zu sehen. Wo sie wohl war? Seine Alarmglocken schrillten auf. War sie abgehauen? Wenn dem so sein sollte, dann hatte er ein ernstes Problem. // Königin Salomé wird mich einen Kopf kürzer machen…// Er schluckte hart, konzentrierte sich sofort auf seine Umgebung. Überall war Leben, die Bäume sonderten ihre lebendige Aura ab. Nicht weit von ihm entfernt lag ein Kaninchenbau.
„Ihr seit wieder wach?“ Syllvren schreckte kurz auf, ehe er sich wieder entspannte. Sie war nicht getürmt – Was für ihn Glück. „Ja, der Schlaf war erholsam gewesen“, antwortete er ruhig, einen kühlen Unterton begleitete seine Stimme. Solange Luna nicht schlafen gehen würde, hatte er die Möglichkeit sie auszufragen – Und diese Möglichkeit würde er beim Schopfe packen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 11. Apr 2011, 19:39 
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Halbelfe
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Luna schmunzelte. Ihr war der distanzierte Unterton des Drow nicht entgangen. Anscheinend hatte der Dunkelelf sich von seinem Alkoholrausch erholt und war wieder bei klarem Verstand. Mit Sicherheit würde er ihr nun nicht mehr so bereitwillig Fragen beantworten wie noch vor einigen Stunden.
Die Halbelfe streckte sich müde und gähnte anschließend mit vorgehaltener Hand. Dann setzte sie sich an einen Baumstamm gegenüber Syllvrens. "Wäre es in Ordnung für Euch, wenn Ihr jetzt die zweite Wache übernehmen würdet? Ich bin schon seit vielen Stunden auf den Beinen." Dem skeptischen Blick Syllvrens nach zu urteilen würde er sie aber nicht einfach schlafen lassen. Wäre Luna an seiner Stelle, würde sie ihn nun ausfragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wald des Sees der Hoffnung
BeitragVerfasst: 11. Apr 2011, 19:52 
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Dunkelelf
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Mit kühlem Blick musterte er die Halbelfe. Ihn ihrer ganzen Haltung war kein Stück Furcht, Abneigung oder ähnliche zu sehen – Obwohl sie doch wusste, dass sie es mit einem Werwolf zu tun hatte. Jedes Wesen, was ihm bisher über den Weg gelaufen war, hatte sich sofort auf sichere Distanz begeben, vermieden, seinen Weg zu kreuzen. Die Ranghöheren haben ihre Macht spielen lassen, ihn niedergemacht und ihren Hass ihm gegenüber klar zum Ausdruck gebracht.
Seine Zunge wurde locker, eine Frage brannte wie Feuer auf ihr, bahnte sich sogleich ihren Weg nach draußen. „Was versprecht ihr Euch davon einen Werwolf zu begleiten?“
Ein leichtes Grinsen legte sich kurz auf die Lippen der jungen Frau. "Zu lernen. Man hat nicht jeden Tag die Gelegenheit, mit einem Werwolf zu reisen. Aber ich sehe Euch eher weniger als Werwolf. Im Moment seid Ihr für mich immer noch ein Drow. Ich hoffe das stört Euch nicht?"
Ein Drow sagt sie? Ein niedergeschlagenes, dunkles Lachen entwich kurz seiner Kehle. „Seht mich, als was ihr wollt – Dennoch werdet ihr wohl niemanden findet, der einen wirklichen Drow in mit sieht.“
Er ging einige Schritte auf Luna zu, blieb vor ihr stehen, musterte ihre Gesichtszüge, suchte einige Momente nach Anzeichen von verräterischen Emotionen, die ihre Gedanken offenlegen könnten. „Wenn ihr Euch schlafen legen wollt, dann gönnt Euch die Ruhe. Ich übernehme die Wache ab jetzt.“ Mit diesen Worten machte er einen Schritt zur Seite und ging an Luna vorbei, nur um einige Meter von ihr stehen zu bleiben, seine geschärften Sinne auf die Umgebung gerichtet.


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