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 Betreff des Beitrags: Dorf im Wald
BeitragVerfasst: 28. Aug 2011, 12:08 
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Halbelfe
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Luna konnte nicht behaupten, dass sie es gut hieß, wie Fujita Syllvren behandelte, betrachtete und vermutlich über ihn dachte. Syllvren wäre nicht der Schlauste…Pah! Er hatte nur keine Ahnung, wie die Prinzessin, die er suchte, überhaupt aussah. Kaum ein Drow wusste das, da Salomé aus einem Luna unbekannten Grund sie bisher vor der Öffentlichkeit versteckt hatte. Dass sich ihre Mutter für ihre Halbluttochter schämte bezweifelte Luna sehr. Sie mochte zwar kein Reinblut sein, dafür war sie allerdings mächtiger, intelligenter und eifriger als so manch andere Drow. Es gab keinen Grund, sich zu schämen. Aber Salomé hatte ihr bisher noch nicht erzählt, was es mit der Geheimnistuerei auf sich hatte und Luna bezweifelte auch sehr, dass sie es je erfahren würde.
Zustimmen musste sie Fujita dann allerdings auch wieder. Sie trieb durchaus ein „nettes Spiel“ mit Syllvren. Und sie fühlte sich furchtbar deswegen. Doch Luna war zu egoistisch, um Syllvren die Wahrheit zu sagen. Sie waren Freunde, doch das auch nur solange, wie sie für ihn nicht die gesuchte Prinzessin war. Der Tag, an dem er es erfahren würde, würde kommen. Und dies würde mit Abstand der schlimmste Tag in Lunas Leben werden. Vielleicht sogar schlimmer als der Tag, an dem sie heiraten musste.
Fujita führte sie und Syllvren zielstrebig durch den Wald und nun schien dieser sie auch nicht mehr im Kreis zu führen. Es offenbarten sich Wege, die Luna bisher nicht gesehen hatte, und die Wurzeln blieben auch alle brav unter der Erde. Jedenfalls für sie. Auf Syllvren schien der Wald noch ein wenig sauer zu sein, sodass der Arme ab und an etwas abbekam.
Schließlich erreichten sie ein kleines Dorf, das versteckt im Wald lag und für ungebetene Gäste mit Sicherheit unsichtbar war. Die Waldelfen warfen ihnen skeptische und teils auch Blicke voller Verachtung und Abscheu zu, hielten sich allerdings zurück, da ihr geliebter Elfenprinz bei ihnen war. Sie waren ja seine „Gefangenen“.
Fujita führte sie in ein abgelegenes Haus, sprach dort mit einer Elfe und schickte Luna und Syllvren dann jeweils in ein Zimmer. Luna wusste nicht, was jetzt passieren würde, doch sie wartete geduldig in dem Zimmer. Staunend bewunderte sie die Inneneinrichtung, gefertigt aus dem Holz des Waldes. Meisterhafte Tischler mussten daran gearbeitet haben.
Nach einiger Zeit kam eine Elfe in das Zimmer und reichte Luna wortlos ein Bündel Kleidung. Fujita hielt sein Wort. Er ließ sie sich neu einkleiden und sogar waschen, wie sie einen Moment später feststellte, als die Elfe wieder in das Zimmer kam und heißes Wasser in eine Holzwanne goss, die hinter einem Wandschirm stand. Kaum hatte die Elfe das Zimmer verlassen, breitete sich ein glückliches Lächeln auf Lunas Gesicht aus. Sie entschwand den Resten ihrer Kleidung und ließ sich mit einem wohligen Seufzer in das heiße Wasser gleiten.

Später trat Luna gewaschen und frisch gekleidet aus dem Zimmer. Die Kleidung, die man ihr gegeben hatte - eine dunkelgrüne Tunika, über der sie eine braune Weste trug, eine schwarze Hose und angenehme Stiefel. Die Kleidung wirkte zwar nicht sehr resistent gegen Angriffe, doch man sollte nie die Webfähigkeiten und Materialien der Waldelfen unterschätzen - , saß gut an ihrem Körper, auch wenn es ein wenig merkwürdig war die Webkünste der Waldelfen am Körper zu tragen. Unwillkürlich fragte sie sich, wie es wohl Syllvren ergehen würde, der mit Sicherheit noch nie etwas anderes getragen hatte, als dunkelelfische Webkunst.
In dem Raum, in den sie getreten war, wartete bereits Fujita. Er blickte auf, als er sie hörte, nickte ihr zu und bedeutete dann, ihm zu folgen. Schweigend verließen Fujita und Luna das Haus und gingen ein kleines Stück in den Wald hinein, wo sie ungestört reden konnten.
„Also? Was hat dich auf die hirnrissige Idee gebracht, Kendan alleine zu verlassen?“, fragte Fujita noch einmal. Von dem gestelzten Gerede, wie er vorhin zu Syllvren gesprochen hatte, war keine Spur mehr zu hören. Er sprach ganz normal zu ihr, was wohl daran lag, dass sie sich seit Kindesbeinen an kannten.
„Du würdest auch aus deiner Heimat fliehen, wenn man dich mit einem Deppen verheiraten wollte“, antwortete Luna daraufhin und lehnte sich gegen einen Baum. „Ich weiß nicht einmal, wie meine Mutter auf die Idee gekommen ist, mich mit Marek zu verheiraten.“ Der Name dürfte Fujita durchaus etwas sagen. Er und sein Vater Isor waren ab und an dabei gewesen, wenn sich die beiden Königshäuser getroffen hatten. Isor war ein enger Vertrauter ihrer Mutter, doch Luna traute dem Mann nicht so recht über den Weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dorf im Wald
BeitragVerfasst: 28. Aug 2011, 14:41 
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Dunkelelf
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„Marik?“ Einige Augenblicke musste Fujita überlegen, ehe das Bild des wohl gekleideten Dunkelelfen in seinen Kopf kam. Durchaus war ihm dieses Gesicht bekannt und auch schon die eine oder andere Unterhaltung hatte er mit dem Drow geführt. Seine stärkste Waffe war eindeutig sein Intellekt, geschliffen scharf wie ein Messer. Dennoch musste Fujita zugeben, dass er ihm nicht über den Weg traute. Er hatte irgendwas an sich, was sein Misstrauen geweckt hatte. „Mal ehrlich: Ich bin über die Wahl deiner Mutter überrascht. Dieser Drow hat nichts an sich, was ihn dazu berechtigen würde, die Prinzessin der Drows zu heiraten. Du hättest eigentlich etwas Besseres verdient. Jemanden, den du gewählt hättest.“ Fujita lehnte sich neben Luna an den Baum, legte seinen Kopf in den Nacken und blickte den tanzenden Blättern der Baumkrone entgegen. „Ich hoffe aber, dass ich mit den Kleidern eine gute Wahl für dich getroffen habe. Wir hätten noch mehrere Seidenkleider zur Verfügung gehabt, aber ich kenne dich ja gut genug.“ Grinsend streckte er sich und blickte von einer Sekunde auf die andere wieder vollkommen ernst zu Luna. „Aber mal ernsthaft: Marik würde, meiner Meinung nach, eine bessere Begleitung abgebe, als es der Drow mit der Narbe machen könnte. Wie kommt es überhaupt, dass du mit einem Drow reist, der nach Werwolf riecht und Blutmagie praktiziert?“


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 Betreff des Beitrags: Re: Dorf im Wald
BeitragVerfasst: 28. Aug 2011, 15:20 
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Halbelfe
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Erst nickte Luna zustimmend. Ja, sie hatte nur einen Mann verdient, den sie sich selbst aussuchte. Bei Fujitas nächstem Kommentar verzog sie das Gesicht. Bloß keine Seidenkleider…Und dann wurde sie wütend. Kraftvoll stieß sie sich vom Baum ab und blickte Fujita zornig an.
„Sprich nicht so über Syllvren!“, knurrte sie ihn an. „Syllvren ist eine bessere Begleitung als es irgendjemand anderes je sein könnte!“ Es machte sie rasend, wie Fujita über Syllvren sprach. So abschätzend, verabscheuend. Und sein Blick…voller Verachtung vor demjenigen, der Blutmagie praktizierte, Werwolf und Drow zugleich war. „Syllvren ist ein guter Mann. Aufrichtig und pflichtbewusst. Er leidet schon lange unter dem Werwolfdasein, da musst du ihn nicht noch zusätzlich niedermachen! Denk über ihn meinetwegen, was du willst. Aber behalte deine Gedanken ihm bezüglich für dich!“
Fujita blickte sie überrascht an. Anscheinend hatte er nicht erwartet, dass sie so vehement Syllvren verteidigen würde. Er hatte keine Ahnung von dem, was in den letzten Wochen alles geschehen war. Syllvren hatte sie zwar auch angegriffen und verletzt, aber er hatte sie auch beschützt und unterstützt. Er hatte etwas an sich, dass Luna dazu brachte, ihm zu vertrauen. Es war schon fast so, als ob sie ihn schon kennen würde, aber vergessen hätte. Da war diese Vertrautheit zwischen ihm und ihr, die Luna nicht beschreiben konnte.
„Du brauchst gar nicht erst nach Argumenten zu suchen à la ‚Er ist zu gefährlich, Luna!‘ , ‚Er wird dich irgendwann noch umbringen!‘. Ich weiß selbst, dass er gefährlich ist!“ Luna deutete auf die Stelle an ihrer Schulter und ihrem Hals, auf der nun die Narbe prangte. „Aber er beschützt mich. Er hilft mir. Er steht für das ein, was er mir antut, während er die Kontrolle verliert. Er hat eine der Verletzungen, die er mir zugefügt hat, auf sich genommen. Er hat Blutmagie eingesetzt, um etwas Gutes zu tun! Die Narbe, die auf seiner Brust prangt, war ursprünglich auf meinem Körper! Du kannst Syllvren nicht einfach auf den „Werwolf“ und die „Blutmagie“ beschränken, Fujita!“ Luna atmete tief durch und setzte zu einem letzten Satz an. „Er ist mein Freund und ich werde ihn gegen jeden verteidigen, der schlecht über ihn redet!“
Damit war das Thema für Luna abgeschlossen. Fujita blickte erstaunt und perplex, brauchte einige Momente, um sich wieder zu fassen. Er nickte dann bloß und führte Luna wortlos zu dem Haus zurück, in dem sich Syllvren noch aufhalten musste.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dorf im Wald
BeitragVerfasst: 28. Aug 2011, 20:57 
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Dunkelelf
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Weniger begeistert blickte Syllvren weiterhin die Kleidung an, die in einem Bündel verpackt in dem Zimmer abgestellt worden war, in dem er sich ausgiebig waschen durfte. Diese verfluchten Elfen erwarteten doch nicht wirklich, dass er etwas anziehen würde, was von ihrer Hand geschaffen worden war! Eine dunkle Leinenhose, Lederstiefel, ein Hemd aus schwarzer Seide und eine schlichte, schwarze Stoffrobe. Eigentlich war es nichts anderes als das Outfit der elfischen Jäger, nur in einer vollkommen anderen Farbe. Und nicht einmal im Traum würde er ein solches Outfit anziehen! Es war erniedrigend für jeden Drow, der auch nur ein bisschen was für seine Rasse empfand. //Warum in Darks Namen werde ich nur in solche Situationen reingezogen?// Es klopft an der Tür. Augenblicklich wirbelte der Drow herum und blickte zu ihr. „Wer ist da?“
„Was brauchst du solange da drin? Schläfst du etwa beim umziehen?“ Luna stand vor der Tür und Syllvren konnte deutlich spüren, dass sie ungeduldig war. „Es dauert etwas.“ Ein genervtes Seufzen entglitt seiner Kehle, während er auf die Tür starrte. „Wenn du nicht gleich raus kommst, komme ich rein!“ Der Drow versteifte sich. Eilig huschten seine Augen durch den Raum, suchten nach seiner Stoffhose. Er war sich ganz sicher, dass er sie über den Stuhl am Rande des Raumes hingehängt hatte. Dort war aber keine Spur von ihr zu finden. Hatten diese Baumkuschler sie etwa mitgenommen? //Das darf doch jetzt einfach nicht wahr sein!// Das Klopfen von Fingern an der Holztür ließ Syllvren aufschrecken. Er war sich ganz sicher, dass Luna ihre Warnung ernst machen würde. Und er hatte nicht unbedingt vor, dass seine Gefährtin die erste Elfe ist, die ihn so zu Gesicht bekommen sollte. Etliche Flüche schossen aus seinem Mund als er auf den Tisch zuging und eilig die elfische Kleidung anzog. Zu seinem Widerwollen musste er zugeben, dass sich der Stoff nicht schlecht anfühlte und extrem luftig war. Und als er sich dann auch noch im Spiegel sah blieb ihm für einen kurzen Augenblick die Luft weg. Diese Kleidung stand ihm wirklich ausgezeichnet. Sie unterschied sich vollkommen von den Jagdgewändern der Elfen. Die Farben passten perfekt zu ihm und verliehen ihm bei genauerer Betrachtung das Bild eines starken Drow. Es gefiel ihm in gewisser Weise. Und trotzdem versuchte Syllvren sein bestes, dass dies nicht nach außen vordrang. Er wollte den Elfen keinen Triumph dieser Art geben. Schnell entspannte sich sein Gesicht wieder, ehe er auf die Tür zuging und sie mit einem Ruck öffnete. Vor ihm stand Luna in ihren neuen Kleidern und Syllvren musste zugeben, dass ihr die elfische Webkunst wirklich ausgezeichnet stand. „Im Gegensatz zu mir scheinst du ja gefallen an deiner Kleidung gefunden zu haben.“ Mit einem schnellen Blick musterte der Drow die Halbelfe noch einmal, ehe er bei ihrem Gesicht stehen blieb und ihre Reaktion beobachtete.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dorf im Wald
BeitragVerfasst: 29. Aug 2011, 17:03 
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Halbelfe
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Als Syllvren nach einer halben Ewigkeit endlich die Tür öffnete – Luna war bereits kurz davor gewesen, diese einzutreten -, trat Luna erst einmal einen Schritt zurück, um Syllvren ausgiebig in der Elfenkleidung zu mustern. Irgendwo in ihrem Kopf meldete sich ein Stimmchen, das bewundernd zugab, dass ihm mehr als nur gefiel, was Luna da sah. Die elfische Kleidung stand Syllvren, ließ ihn sehr männlich aussehen. Schließlich legte sich ein Grinsen auf Lunas Lippen. „Für den Anblick hat das Warten sich ja gelohnt“, grinste sie und wandte sich dann ab. „Ich habe mit dem Prinzen gesprochen. Er hat zugestimmt, dass wir für eine Nacht hierbleiben, um uns auszuruhen. Morgen wird er uns dann einen Weg zeigen, wie wir aus dem Wald in der Nähe der Straße nach Morday wieder herauskommen. Die zwei Zimmer hier können wir für diese Nacht bewohnen“, erklärte sie Syllvren und trat an eines der Fenster heran. „Es wäre wohl das Beste, wenn wir für den Rest des Tages“, ihr Blick fiel auf den bereits sich verfärbenden Himmel, „hier im Haus bleiben. Dadurch hält sich der Unmut der Waldelfen hoffentlich im Zaum.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Dorf im Wald
BeitragVerfasst: 29. Aug 2011, 17:39 
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Dunkelelf
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Also würden sie im Laufe des nächsten Tages aus dem Territorium der Waldelfen verschwinden können und endlich den Weg nach Morday einschlagen können. Die letzte Hoffnung, die Syllvren geblieben war, die Prinzessin zu finden. Würde er nicht fündig werden blieb ihm keine andere Wahl als nach Kendan zurückzukehren und mit leeren Händen vor seine Königin zu treten. Schon jetzt war Syllvren klar, dass dies der schwerste Gang seines gesamten Lebens werden könnte. Vielleicht auch einer seiner letzten…
„Da hast du wohl Recht.“ Der Drow stellte sich an das Fenster, schaute dem Abendhimmel entgegen. Die Tatsache, dass ihm die Hölle drohen könnte, wenn er ohne Erfolg nach Kendan zurückkehren sollte… Er wollte es sich einfach nicht vorstellen. „Würdest du mich alleine lassen? Ich denke, dass ich gleich direkt ins Bett gehen werde.“ Die Arme hinter seinem Rücken verschränkt starrte er beinahe regungslos aus dem Fenster, bekam nur nebenbei den leisen Nachtgruß der Halbelfe und das leise Klacken der Tür mit. Lange Zeit waren seine Augen an den Himmel gebannt, sahen, wie die Helligkeit des Tages der Dunkelheit der Nacht wich. Und mit der Dunkelheit zog er auch schließlich die Hose und seine Robe aus und legte sich ins Bett. Und schon nach einigen Sekunden umarmte ihn der tiefe Schlaf.

Der nächste Tag kam viel zu schnell. Es war die gewesen Sonne, die Syllvren aufweckte. Einige Zeit verbrachte er noch in seinem Bett, ließ seine Gedanken über alle möglichen Dinge schweifen. Er musste einfach einen Erfolg in Morday haben. Mehrere Male schickte er Stoßgebete an Dark, bat ihn darum, dass er ihm bei der Suche beistehen würde. Schließlich klopfte es an der Tür. Schnell zog er seine Kleider wieder an, schnürte die Schuhe zu und ging zu Tür. Luna stand vor selbiger, grüßte ihn kurz und forderte ihn auch sogleich auf ihr zu folgen. Draußen wartete nämlich auch schon Fujita, ein wenig ungeduldig, auf die zwei Elfen.
„Schön, dass ihr auch endlich mal kommt“, grummelte er und machte sich sofort auf den Weg zu einem Pfad, der sich am Rande des Dorfes eröffnete. „Hört mir jetzt genau zu, denn ich werde es euch nur einmal erklären. Der Wald wird euch auf eurer Reise diesmal nicht in die Irre führen, solange ihr nicht von diesem Pfad abkommen solltet. Also rate ich euch, dass ihr nicht vom Weg abkommt. Denn noch einmal werde ich garantiert nicht auftauchen.“
Innerlich verdrehte Syllvren die Augen, jedoch versuchte er den letzten Funken Anstand aus sich zu quetschen und sich mit einem einfachen Nicken zu bedanken und anschließend, nachdem sich Luna dann ausführlich bedankt hatte, in Richtung des Pfades begab.


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