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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 21. Jun 2011, 20:56 
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Halbelfe
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Als Syllvren auf den Golem zugeschnellt war und Luna die dunkle Aura, die den Drow umgab, wie eine Druckwelle spürte, die von Syllvren ausging, stolperte sie einige Schritte zurück. Fassungslos sah sie zu, wie Syllvren den Golem praktisch auseinander riss, der Runenstein aus dem Herzen des Monstrums flog und nur am Rande bekam Luna mit, wie Feritas versuchte den Runenstein zu fangen, er ihr jedoch entglitt und in die Lava hinabstürzte. Lunas Augen waren fest auf Syllvren gerichtet, weit aufgerissen und voller Furcht. Syllvren bewegte sich schnell. Luna hörte sein Knurren, tief aus seiner Brust. Sie sah das blutrünstige Funkeln in seinen Augen. In diesen Momenten erinnerte Syllvren sie mehr an ein Tier, als an einen Drow. Wenn er schon jetzt so furchteinflößend und stark war…Wie vermochte er dann erst sein, wenn er sich vollständig in einen Werwolf verwandelt hatte? Ein unangenehmer Schauer jagte über Lunas Rücken. Syllvren war gefährlich, das verstand sie allmählich. Ja, er war sogar tödlich…
Im nächsten Moment war von dem Golem kaum noch mehr übrig als auf der gesamten Plattform verteilte Felsbrocken. Und mitten drin stand Syllvren, die Klauen um den eigenen Kopf gelegt. Sein Gesicht war seltsam verzerrt. Er stieß ein tiefes Knurren aus und gleichzeitig glaubte Luna einen stummen Schrei zu hören. Es tat weh, ihn so zu sehen, wie er mit sich selbst kämpfte. Aber Lunas Körper wollte ihr einfach nicht gehorchen, sie schaffte es einfach nicht, zu ihm zu gehen. //Reiß dich zusammen, Luna! Er braucht jetzt Hilfe!//, ohrfeigte sie sich gedanklich selbst, biss die Zähne zusammen und stand mühsam auf. Ihre Beine fühlten sich an wie flüssige Butter und drohten jeden Moment wieder unter ihr weg zu kippen. Unsicher blickte sie zu Syllvren herüber, flüsterte leise seinen Namen. Auf ihn zu gehen konnte sie jedoch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 21. Jun 2011, 21:20 
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Dunkelelf
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Aus dem Knurren wurde ein gequältes Geheul, welches mit einer ungeheuren Lautstärke innerhalb der Höhle umherhallte. Instinkte und Verstand rangen um die Oberhand, es war kaum anzusehen, wer wohl gewinnen würde. Sein Oberkörper sackte nach vorne, hielt sich auf Knien und Unterarmen noch ein klein wenig aufrecht. Unkontrolliert zuckte sein Körper, seine linke Klaue umfasste den rechten Arm, die spitzen Krallen bohrten sich tief in sein Fleisch. Der Schmerz war weit entfernt, kaum spürbar für Syllvren in seinem Kampf gegen die eigenen Instinkte, die beinahe schon wie ein fremdes Wesen nach seinem Körper griffen. Es fühlte sich an, als würde sein Körper brennen und nichts schien in der Lage zu sein diesen Brand zu löschen. Ein weiteres Mal heulte Syllvren auf, eine kleine Spur seiner Stimme mischte sich unter den verzweifelten Ton. Unkontrolliert schlug er seinen Kopf auf den Boden, ehe er im nächsten Moment wieder seinen Kopf umfasste. Die Lage schien wirklich aussichtslos, als seine Ohren eine leise Stimme vernahmen. Alles in ihm blieb für eine Sekunde stehen, der Kampf war für einen kurzen Augenblick vergessen, als sei er nie dagewesen. Langsam hob der Drow seinen Kopf, seine eiskalten Augen wanderten einen menschlichen Körper hinauf, ehe sie im Gesicht erkennen konnten, wem dieser Körper gehörte und von wem die Stimme stammte. Der Morddurst verebbte, der blutrünstige Schleier verschwand langsam aus seinen Augen und auch das dunkle Knurren wich allmählich. „L-Luna…“ Langsam richtete Syllvren seinen Oberkörper auf, der Versuch scheiterte aber kläglich, sackten seine Arme sofort wieder ein und beförderten ihn zurück auf die staubige Plattform. Die Gedanken klärten sich wieder auf, das Denken fiel Syllvren von Sekunde zu Sekunde leichter. Ein kalter Strom floss von seiner Brust aus durch seinen ganzen Körper, löschte sein inneres Feuer und drängte die Instinkte tief in seinen Körper zurück. Ganz langsam verschwand das Wolfsfell von seinen Armen, die Klauen wandelten sich zurück in seine normalen Hände und auch die spitzen Schneidezähne wurden wieder normal. Und mit seinen Gedanken spürte er auch wieder etwas anderes – den Schmerz und seine Erschöpfung. Er hatte bei seinem letzten Angriff all seine Magiereserven verbraucht – und so fühlte er sich nun auch: Ausgelaugt und vollkommen am Ende.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 13. Aug 2011, 17:37 
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Halbelfe
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Luna hörte, wie Syllvren ihren Namen sagte. Sie sah, wie er langsam wieder normal wurde. Sie spürte, dass die Gefahr, die er ausgestrahlt hatte, verschwand. Und noch deutlicher spürte sie, wie die Angst, die sie vor ihm hatte, einfach nicht verebben wollte. Luna war nicht in der Lage, sich auf den Drow zu zubewegen. Genauer gesagt, war sich nicht in der Lage, sich überhaupt zu bewegen. Sie stand wie angewurzelt auf der Plattform, den Blick unentwegt auf Syllvren gerichtet, und zitterte vor Erschöpfung.
Anders verhielt es sich mit Feritas. Luna hörte, wie sie aufschrie, Syllvrens Namen keuchte und auf ihn zustürzte. „Syllvren! Geht es Euch gut?“ Feritas‘ Blick schien über Syllvrens Körper zu huschen, als ob sie feststellen wollte, dass er keine schwerwiegenden Verletzungen hatte. Als sie dann begann, von Syllvrens Angriff zu schwärmen und wie toll er dabei ausgesehen hätte, stöhnte Luna unmerklich auf und wandte ihren Blick ab. Langsam bekam sie wieder ein Gefühl in ihren Beinen, so dass sie beschloss, nach den Zwergen zu sehen, die auf der ganzen Plattform verteilt auf den Boden lagen, da sie von den Gesteinsbrocken umgestoßen worden waren, und vor sich hin stöhnten. Harsk hatte sich bereits wieder aufgerichtet und sein Blick ruhte auf den Felsbrocken, die vor wenigen Momenten noch ein gigantischer, feindseliger und todbringender Golem gewesen waren.
Noch etwas wackelig auf den Beinen bewegte sich Luna auf Harsk zu und half ihm auf die Beine. „Wir haben…Ich meine…Ihr zwei habt…Ihr habt es geschafft!“, murmelte Harsk fassungslos, den Blick immer noch auf die Reste des Golems gerichtet. „Ihr habt den Golem tatsächlich zerstört!“ Anerkennend blickte Harsk zu Luna auf. Unwillkürlich spürte Luna eine Woge des Stolzes in sich aufkommen und ihre Brust schwoll ein wenig an. Es tat gut, von dem Zwerg gelobt zu werden. Und sie und Syllvren hatten es verdient! Es war schließlich hauptsächlich ihr Verdienst gewesen, dass der Golem nun nicht mehr war und das Zwergenreich nicht mehr bedroht wurde. Allerdings hielt dieses Hochgefühl nicht lange an. Luna fühlte sich müde und schlapp, ihr Geist brannte noch immer ein wenig. Das, was sie nun alle brauchten, war eindeutig ein wenig Schlaf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 13. Aug 2011, 18:00 
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Dunkelelf
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Feritas Lobeshymnen überschlugen sich förmlich. Während sein Verstand leicht benebelt vom Schmerz und der Erschöpfung war, nahm er all die Schwärmereien nur unterbewusst war. So war es auch sein Unterbewusstsein, welches sich geschmeichelt, von all den Worten des Lobes, fühlte. So entging es ihm auch, dass Feritas ihm eine Belohnung für seine Heldentaten versprach, wenn sie das nächste Mal rast machen sollte. Das einzige, was er spürte war, dass durch den Nebel ein warmes Gefühl, gleich einem hellen Sonnenstrahl, stach und ihn unweigerlich zu einem kurzen Lächeln zwang und ihm, auf seltsame Art und Weise, Kraft gab, sich wieder aufzurichten. Natürlich war er wackelig auf den Beinen, aber er hielt sich aufrecht. Mit der Hilfe von Feritas, welche ihn stützte und dabei immer wieder über seinen Oberarm streichelte, gelang es dem Drow auch schließlich zu Luna und Harsk aufzuschließen. „Wir sollten aus dieser Höhle raus und uns ausruhen, um wieder an Kraft zu gewinnen.“ Seine Worte waren schwach, in seinem Gesicht konnte man deutlich sehen, dass es ihm nicht gut gehen konnte. Ihm war heiß. Er meinte, dass er sich anfühlen musste wie eine glühende Kohle. Schon merkwürdig, dass er bei der Hitze in dieser Höhle noch nicht vollkommen dehydriert war.
„Also, Harsk. Könntet ihr uns einen Weg zu einem Platz weisen, der nicht so heiß ist, wie dieser?“ Der Zwerg überlegte einen Augenblick, ehe er die anderen Zwerge zu sich rief und mühsam seinen Hammer, auf welchen er sich wieder stützte, über seine Schulter warf. „Nicht weit von hier ist eine weitere Höhle. Sie ist von Magie erfüllt, die Dämonen abhalten soll. Ich denke, dass wir dort rasten können. Folgt mir einfach.“ Harsk bewegte sich in einer Geschwindigkeit fort, die selbst für einen Zwerg langsam war. Syllvren selbst hatte damit keine Probleme, da er selber kaum schneller gehen konnte. Und wenn Feritas, welche ihm immer noch nicht von der Seite gewichen war, ihm nicht helfen würde, könnte er wohl kaum einen einzigen Meter vorankommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 13. Aug 2011, 19:16 
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Halbelfe
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Im Schneckentempo verließ der Trupp die kochend heiße Höhle. Gerade rechtzeitig, wie Luna fand. Sie hatte das Gefühl, als ob ihr Gehirn bereits am Schmelzen wäre. Allmählich entfernten sie sich von der Hitze, Stück für Stück wurde es kühler. Die Laune der Truppe verbesserte sich jedoch nicht sonderlich. Sie alle waren müde und ausgelaugt, Syllvren konnte nur gehen, indem Feritas – Lunas Laune verfinsterte sich unwillkürlich noch mehr, als sie an die Blutelfe dachte – ihn stützte, und Luna selbst hatte das Gefühl, als ob sie jeden Moment einfach umfallen könnte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit bog Harsk in eine Kammer ein, an deren Eingang verschiedene Runen in die Dunkelheit glühten. Das mussten die Schutzzauber sein, von denen Harsk gesprochen hatte. Aber wenn sie ehrlich war, dann waren die Runen Luna in diesem Moment vollkommen egal. Sie setzte sich bereits halbschlafend an die Wand der Höhle, schloss die Augen und fiel beinahe sofort in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 13. Aug 2011, 19:27 
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Dunkelelf
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Am Eingang der Kammer wandte sich Harsk noch einmal an Syllvren, da Luna beinahe sofort sich schlafen gelegt hatte. „Wenn wir uns alle genügend erholt haben, werden wir euch nach Amrûn begleiten. Von diesem Ort aus ist es nicht weit, bis wir die andere Seite des Gebirges erreicht haben.“ Syllvren nickte dem Zwerg zu. Von Feritas würde der Drow darauf auf die andere Seite der Kammer gebracht und dort an der Wand niedergelassen. Erschöpft ließ er sich nach hinten fallen, spürte, wie sein Rücken gegen die kühle Steinwand lehnte. Neben ihn setzte sich Feritas, welche ihren Kopf lächelnd zu ihm drehte. „Ruh dich aus, du starker Krieger. Du hast es dir redlich verdient.“ Ihre Fingerspitzen berührten seinen Arm, strichen ihn bis zu seiner Schulter hinauf. Unweigerlich spürte Syllvren, wie seine Augen mit einem Mal um das tausendfache schwerer wurden, als ein warmer Strom, der von ihren Fingern ausging, seinen ganzen Körper durchflutete. Er selbst wusste nicht, was mit ihm geschah, aber er fühlte sich so wohl und geborgen. „Ich werde auf dich wachen, Syllvren.“ Die Nacht fiel über seine Sinne her und so bemerkte er nicht, wie Feritas sich über ihn beugte und ihre Lippen einen Augenblick seine Stirn berührten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 13. Aug 2011, 20:01 
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Halbelfe
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Als Luna einige Stunden später wieder erwachte, war Feritas das erste, was sie sah und hörte. Die Blutelfe schritt gemächlich in der Kammer auf und ab, an den schlafenden Zwergen und dem tiefschlummernden Syllvren vorbei und sang leise vor sich hin. Ihre Stimme klang merkwürdig und hatte eine merkwürdig betörende Wirkung. Verärgert schüttelte Luna den Kopf, um wach zu werden, und überlegte dann, ob Feritas vielleicht Magie in ihre Stimme leitete, damit sie eine solche Wirkung hatte. Sie schien nicht zu bemerken, dass Luna aufgewacht war, sodass sie seelenruhig weiter an den schlafenden Männern vorbei ging.
Schließlich blieb Feritas vor Syllvren stehen und musterte ihn mit einem merkwürdigen Blick. Ein wenig wie ein Raubtier, dass sich gerade seine nächste Mahlzeit ausgesucht hatte, aber beschlossen hatte, vorher mit seinem Essen zu spielen, um der „Jagd“ etwas mehr Reiz zu verschaffen. Dann ging Feritas in die Knie und strich langsam über Syllvrens Gesicht und hob schließlich mit dem Zeigefinger sein Kinn. Ihr Blick hatte nun etwas überhebliches und herabblickendes, arrogantes. Es war allerdings auch möglich, dass sich Luna das ein oder andere nur einbildete. Sie hatte schließlich bereits festgestellt, dass sie eine seltsame Abneigung gegenüber Feritas hegte, während die Männer – inklusive Syllvren, wie Luna leider zugeben musste – sie geradezu vergöttern schienen.
Luna schnaubte und versuchte nicht mehr daran zu denken, wie wenig sie Feritas mochte. Das war nur nicht ganz so einfach. Ihr „Habt Ihr gut geschlafen, Feritas?“ und das dazu gehörige Lächeln waren gequält, aber sie glaubte nicht, dass Feritas dies in jenem Moment bemerkte. Ihre Stimmung besserte sich nicht sonderlich, als Feritas sich erschrocken zu ihr umdrehte. Anscheinend befürchtete sie, dass Luna sie bei etwas ertappt hätte.
„Oh, Ihr seid bereits wach, Luna?“ Ihre Stimme klang betont unschuldig und mühelos legte sich ein freundliches Lächeln auf das Gesicht der Blutelfe.
„Ich bin so eben erst aufgewacht. Wie es scheint, schlafen die Herren noch?“ Luna erhob sich und trat auf Feritas zu. „Ihr habt ihnen doch nicht etwa ein Schlaflied gesungen?“
Feritas antwortete nicht, sondern musterte Luna kritisch, drehte sich dann um und schritt davon. Die Zwerge und Syllvren begannen sich langsam zu regen und wach zu werden. Luna beschloss, dass sie sobald wie möglich mit Syllvren über Feritas sprechen musste. Etwas stimmte mit dieser Frau ganz und gar nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antike Minen von Karak Azkar
BeitragVerfasst: 13. Aug 2011, 20:48 
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Dunkelelf
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Syllvren wusste nicht genau, wie viel Zeit vergangen war, als in der Ferne ein heller Lichtpunkt erschien, der mit jedem Meter, den sie gingen, größer wurde. Die Luft wurde langsam frischer und der Drow spürte förmlich, dass sein Körper einen Freudensprung machte. Auch, wenn er Dunkelheit gewohnt war, sie waren vie zu lange unter der Erde gewesen. Umso mehr war es jetzt schön wieder einen Himmel über dem Kopf zu haben. Harsk blieb stehen und drehte sich mit seinen Begleitern zu Syllvren und Luna um. „Wir werden euch nun zurücklassen. Es war uns eine Ehre an eurer Seite kämpfen zu können.“ Der Zwerg schritt auf die Felswand neben sich, drückte den Griff seines Hammers in eine Einkerbung und drückte sie zur Seite. Ein versteckter Durchgang öffnete sich, welcher von Dunkelheit verschluckt war. „Viel Erfolg bei eurer Suche.“ Harsk und die anderen verschwanden durch den Eingang, ließen Syllvren, Luna und Feritas allein zurück. Etwas verwundert blickten die Halbelfe und der Drow zu der Blutelfe, die nicht den Anschein erweckte, als wollte sie ebenfalls zurückkehren. Als ob sie die Blicke förmlich spürte, drehte sich Feritas zu den beiden um, schenkte ihnen ein engelsgleiches Lächeln. „Habt ihr gedacht, ich bleibe unter der Erde?“ Ihr Lachen halte von den Wänden wieder, ließ Syllvren eine Gänsehaut über den Rücken fahren. „Wenn ihr nichts dagegen hättet, würde ich euch gerne auf eurer Reise begleiten.“ Während Syllvren mit einem Mal eine unglaubliche Wärme in seinem Inneren spürte, blickte Luna die Blutelfe skeptisch an. Dem Angebot widersprechen konnte sie dennoch nicht, denn Syllvren macht gleich klar, dass es nützlich sein könnte, wenn Feritas sie begleiten würde – Immerhin hatte sie ja Informationen über den Verbleib der Prinzessin gewusst. Also machte sich die Gruppe, die nun um ein Mitglied größer war, auf die Weiterreise.
--->Kleines Waldstück [Am Rande des Kattaragebirges (Amrûn)]


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