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 Betreff des Beitrags: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 13:38 
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Halbelfe
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Dieser Tag wurde mit jeder Minute abstruser. Nicht nur, dass ein vermummter Krieger in ihr Zimmer einbrach und sie entführte, nein, jetzt erwies sich dieser Krieger auch noch als Werwolf! Luna wusste nicht, ob sie Angst hatte oder sich freute – es war eine seltsame Mischung. Teilweise konnte sie auch kaum begreifen, was vor sich ging, als er sie über die Schulter warf und mit rasendem Tempo über die Dächer Kendans hinweg fegte. Als schließlich das Tageslicht unvermittelt verschwand und Luna erkannte, dass sie in einen der Berge hinein gerannt waren, wurde ihr das alles dann doch ein wenig zu viel. Sie wollte wieder den Boden unter ihren Füßen spüren, sich orientieren können und nicht hilflos und tatenlos von diesem Mann herum getragen werden.
„STOP! ANHALTEN!“, schrie sie schließlich. Unvermittelt blieb der Werwolf stehen und nach einem kurzen Zögern ließ er auch Luna wieder von sich herunter. Die Halbelfe atmete tief durch, blickte sich um. Eindeutig erkannte sie, dass sie mittlerweile recht tief in den Berg eingedrungen waren, der Wolf war unglaublich schnell gewesen. Sie befanden sich nun mitten in dem Tunnel- und Höhlensystem, welches sämtliche Berge Kendans miteinander verband und bis tief unterhalb der Erdoberfläche hinab reichte. Es war gut möglich, dass sie von hier aus einen Weg finden würden, der sie auf die andere Seite des Berges bringen würde – doch es war nicht klar, wie lange eine solche Reise durch dieses Gewirr an Gängen dauern würde und zumindest Luna war nicht wirklich auf eine Höhlenwanderung vorbereitet. Es wäre vielleicht angenehm gewesen, barfuß im Palast herum zu wandeln, doch ihre nackten Füße waren keineswegs dazu geschaffen, sie durch einen Berg zu tragen. Aber was machte das schon? Dann würde sie sich eben die Füße wund laufen – das war immer noch allemal besser, als Marek zu heiraten.
Nun wandte sich Luna wieder zurück an ihren geheimnisvollen Retter. Ein seltsamer Verdacht regte sich in ihr, kam ihr dieses Wolfsgesicht und die eisblauen Augen doch bekannt vor. Aber konnte das denn sein? Luna wagte es nicht, zu hoffen, dass es ausgerechnet Syllvren war, den Dark zu ihrer ‚Rettung‘ geschickt hatte.
„Danke“, sagte sie schließlich ein wenig unsicher. Wer nur war er? Ein ihr völlig fremder Mann, der zufälligerweise Werwolf war? Aber so viele Werwölfe gab es in dieser Gegend sicherlich nicht und kaum einer würde es wagen die Prinzessin tatsächlich zu entführen oder es gar lebend durch den Palast schaffen. War es vielleicht doch möglich, dass es Syllvren war? Nein. Nachdem sie ihn so verletzt hatte würde er sicherlich nicht zurückkehren, um sie zu holen…

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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 13:59 
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Dunkelelf
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Obwohl keine Lichtquelle in der Nähe war, um die Finsternis um sie herum zu durchdringen, sah Syllvren erstaunlich klar. Es war schon ein wenig gruselig, dass er in dieser vollständigen Dunkelheit wirklich alles wahrnehmen konnte. Die Augen eines Drow wären sicherlich in der Lage etwas wahrzunehmen, aber nicht so, wie er es gerade tat. Er sah wirklich jedes Detail, als ob der Gang mit Tageslicht geflutet worden wäre. Alles, was seine Sinne wahrnehmen, war überwältigend. So brauchte er einige Augenblicke, um seinen rasenden Puls wieder zu beruhigen. Jetzt wo er stand bemerkte er auch, dass er seinen Körper bei der Flucht an seine Grenzen getrieben hatte, ohne es wirklich zu bemerken. Erst jetzt, wo er ruhte, spürte er die Erschöpfung deutlich.
Sein Blick richtete sich auf Luna. Was ihr wohl gerade bei seinem Anblick durch den Kopf ging? Ob sie überhaupt vermutete, dass es sich bei ihrem Entführer um den einen Drow handelte, mit dem sie so lange gereist war? Den Drow, den sie liebte? Was ihn aber mehr beschäftigte war die Frage, ob man sie in diesem Tunnelsystem verfolgen würde. Eigentlich war es purer Selbstmord, wenn man unvorbereitet nach hier unten geht. Syllvren selber kannte sich zwar auch nicht aus, konnte aber mithilfe seiner Aurasicht einen Ausgang suchen und sich so ein wenig orientieren.
„Bedankt euch, wenn wir wieder unter freiem Himmel stehen, euer Hoheit.“ Jetzt, wo sein Körper vollständig seine Wolfsgestalt angenommen hatte, mischte sich ein tiefes Knurren unter seine Stimme und verlieh ihr somit automatischen einen bedrohlichen Unterton. Unbewusst zuckte Syllvren kurz zusammen, als seine Stimme in sein Ohr vordrang. So wollte er nicht zu Luna sprechen. Nicht als die Bestie, die er war. Also atmete er mehrere Male tief durch und ließ seinen Körper wieder seine ursprüngliche Gestalt annehmen.
„Verzeiht mir meinen Tonfall, Prinzessin“, sagte Syllvren mit einem Ton Demut in seiner Stimme, während er sich vor Luna kniete - so, wie es sich für einen Drow seines Ranges gehörte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 15:02 
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Halbelfe
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Kurz zuckte Luna zusammen, als der Wolf zu sprechen begann, doch ihre Furcht vor einer möglichen Bedrohung schwand schnell, denn sie erkannte die Stimme des Werwolfes wieder. Und noch deutlicher wurde es ihr, wer vor ihr stand, als der Wolf sein drow’sches Aussehen wieder annahm und Luna zweifellos in Syllvrens Gesicht blickte, ehe er sich demütig vor ihr auf den Boden kniete. Er war es tatsächlich. Dark hatte sein Versprechen gehalten. Kurz bedankte sich Luna in Gedanken bei dem Gott, ehe sie sich direkt vor Syllvren stellte.
„Steh auf, Syllvren“, sagte sie und fühlte sich ein wenig an eine ähnliche Situation erinnert, die erst wenige Tage zurück lag und doch ewig entfernt zu sein schien. Und wieder erhob sich Syllvren ohne zu zögern, folgte dem Befehl seiner Prinzessin. Dann stand er einfach nur da, schien auf einmal zu überlegen, wie er die Nähe zu Luna finden sollte und ob er ihr ins Gesicht sehen sollte oder lieber irgendwo anders hinblicken sollte. Von dem Selbstbewusstsein aus Lunas Zimmer schien mit einem mal kaum noch etwas übrig zu sein – jetzt war er viel zu sehr damit beschäftigt, welches Verhalten seinem Rang am ehesten entsprach, ob er auf Abstand zu ihr gehen sollte, ob er sich vielleicht doch wieder hinknien sollte…
Sanft legte Luna schließlich eine Hand auf seine Wange und drehte sein Gesicht ein wenig, so dass er sie direkt ansah. Luna stellte fest, dass sie irgendwie vor einem Problem stand. Zwar hatte Syllvren sie gerettet und vorhin in ihrem Zimmer war er auch ‚normal‘ zu ihr gewesen, doch seit er wusste, dass sie viele Sphären über ihm stand, würde er sie wohl vorerst nicht mehr so behandeln wie noch während ihrer gemeinsamen Reise. Kurz überlegte Luna, ob sie ihm eine Szene machen sollte, um ihn irgendwie zur Vernunft zu bringen, aber sie war sich weder sicher, ob das etwas nützen würde, noch hatte sie wirklich die Lust dazu, Syllvren anzuschreien und sonst was mit ihm zu machen.
Nachdenkend legte Luna den Kopf schief, streichelte mit der Hand Syllvrens Wange und versuchte in sich hinein zu lauschen, um zu erfahren, was sie jetzt tun sollte. Und sie wusste, was sie tun wollte, war sich aber nicht sicher, ob es das Richtige war.
Schließlich umfasste Luna mit beiden Händen Syllvrens Gesicht, zog ihn ein wenig zu sich herunter und stellte sich selbst auf die Zehenspitzen, küsste ihn ganz kurz. Und wieder. Und noch einmal. Die Küsse wurden länger und Luna spürte deutlich, wie Syllvren auf sie einging und schließlich sich auch selbst zu ihr beugte, um sie zu küssen. Trotzdem gab es in Luna einen unschönen Zweifel. Zwar hoffte sie, dass Syllvren sie liebte und dies durchaus gerne machte, doch wer konnte ihr sagen, dass er es jetzt teilweise nicht auch als seine Pflicht ansah, das zu tun, was sie anscheinend wollte?
Mit gemischten Gefühlen ließ Luna von Syllvrens Gesicht ab und kuschelte ihren Kopf an seinen Hals. „Kannst du mich nicht einfach wieder Luna nennen…?“, fragte sie leise und schlang ihre Arme um seinen Bauch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 16:02 
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Dunkelelf
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Für einen kurzen Zeitraum vergaß Syllvren als die Probleme, in welche er reingeraten war. Auch wenn ihn zu Beginn der Kontakt ihrer Lippen noch ein wenig verwunderte, taute er nach kurzer Zeit auf und kam Luna entgegen. Ja, er war ihr vollständig verfallen, hatte sich in einem Netz aus klebrig süßem Honig eingewickelt und gefangen. Denn er war sich sicher, dass er sie liebte. Sie und niemand anderes, die Prinzessin der Dunkelelfen. Da lag ja auch das Problem. Innerlich war er zerrissen, wusste einfach nicht genau, ob er sich überhaupt auf sie einlassen sollte. Denn sein Kopf verbat ihm eigentlich immer noch den Kontakt zu ihr, sah die Küsse als einen großen Fehler an. Aber wenn er länger drüber nachdachte, so könnte er sich einen solchen Fehler erlauben. Er wusste, dass auch Luna ihn liebte. Kendan lag hinter ihm und wahrscheinlich würde er die Stadt nicht noch einmal betreten können, ohne gleich von der Stadtwache in Ketten gelegt zu werden. Warum sollte er dann nicht auch eine Prinzessin lieben können?
„Wünscht ihr es euch denn, meine Prinzessin?“ Eigentlich war diese Frage vollkommen überflüssig. Natürlich wollte er sie einfach wieder Luna nennen, sie wieder so behandeln, wie er es getan hatte, bevor er ihr Geheimnis erfahren hatte. Und sie auch so lieben, wie es ihm nicht erlaubt war. Trotzdem blieb er noch bei der Förmlichkeit, auch wenn er dabei ein leichtes, glückliches Grinsen auf seinen Lippen hatte. Denn er spürte, dass Luna genau all dies auch wollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 16:30 
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Halbelfe
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„Du bist ein Idiot, Syllvren“, lachte Luna daraufhin bloß und blickte zu ihm auf. „Wenn du es wissen möchtest: Ja, ich wünsche mir, dass du mich wieder so behandelst, wie während unserer Reise, wo ich einfach nur Luna für dich gewesen bin. Aber es ist kein Befehl, es ist nur eine Bitte, die vom Herzen kommt.“ Langsam trat sie nun einige Schritte zurück, schaffte Luft zwischen sich und Syllvren. „Aber es ist deine Entscheidung, ob du das tun willst. Ich kann nur für mich selbst sprechen. Und ich weiß, dass ich gewählt habe“, sprach sie weiter, sich lächelnd daran erinnernd, was sie mit ihrem Vater besprochen hatte. „Ich habe dich gewählt. Ich liebe dich, Syllvren. Ich liebe dich und keinen anderen.“
Je näher sie ihrem Liebesgeständnis gekommen war, desto lauter hatte ihr Herz gepocht, mittlerweile war Lunas ganzer Körper ganz warm und in ihrem Bauch hatte sich eine Mischung aus Unsicherheit, Erleichterung, Glück und Angst breit gemacht. Sie konnte nur ahnen, dass Syllvren ähnlich wie sie empfand, wissen konnte sie es nicht. Sie konnte es nur hoffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 16:48 
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Dunkelelf
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Syllvren war sich sicher, dass man seinen lauten Herzschlag durch den gesamten Tunnel hören musste, als Luna ihm ihre Liebe gestanden hatte. Jetzt hatte er es auch aus ihren Lippen gehört und war froh, dass er sich in ihrem Netz verfangen hatte.
Grinsend kniete sich Syllvren noch einmal vor ihr hin, wie es sich für einen Untertanen gehörte.
„Wenn ihr es euch wünscht…“ Augenblick richtete er sich wieder auf, schaute Luna mit einem leichten Lächeln in die Augen. „dann werde ich dir diesen Wunsch erfüllen.“ Die letzten Worte flüsterte der Drow, zog die Halbelfe in eine innige Umarmung. Kurz küsste er ihre Stirn und lehnte dann seinen Kopf an ihren. „Und auch ich habe gewählt.“ Sanft löste er die Umarmung ein kleines Stück, um Luna in die Augen schauen zu können. Einen kurzen Moment überlegte der Drow noch, was genau er nun sagen wollte. „Wen anders außer dir kann ich denn jetzt noch wählen? Mein Körper ist süchtig nach deiner Anwesenheit, deiner Art, deinem Lächeln - nach einfach allem, was dich ausmacht. Auch ich liebe dich, Luna. Und diesmal bin ich mir sicher, dass kein fauler Zauber dahintersteckt.“
Deutlich spürte Syllvren Lunas Herzschlag an seiner Brust und für den Bruchteil einer Sekunde hatte er sogar das Gefühl, dass ihre Herzen im Einklang schlugen. Sicher war aber, dass auch sein Herz noch einmal deutlich lauter zu schlagen begonnen hatte. Ob Luna es wohl auch spürte?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 17:18 
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Halbelfe
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Überglücklich strahlte Luna den Mann sich gegenüber an. Das Liebesgeständnis klang wie Musik in ihren Ohren, erfüllte ihren ganzen Körper mit seinen süßen Klängen und ließ ihr Herz auf und ab hüpfen. Im selben Moment fühlte sie sich seltsam ruhig, im Einklang mit der Welt und vor allem im Einklang mit Syllvren.
Es schien, als würde dieser Tag trotz der anstehenden Höhlenwanderung doch positiv in Lunas Erinnerungen bleiben würde. Sie musste nicht heiraten und stattdessen fand sie sich im Einklang mit dem einzigen Mann, den sie liebte.
Doch trotz all der Romantik, die nun in der Luft lag, erinnerte sich Luna daran, dass sie nicht ewig hier verharren konnten. Ihr Verschwinden würde nicht unbemerkt bleiben und ein Werwolf, der über Kendan hinweg fegte, war sicherlich nicht unbemerkt geblieben. Sie würden weiter müssen, die anstrengende Reise durch den Berg in Angriff nehmen und hoffen, diese Reise zu überstehen, obwohl sie nicht im Geringsten auf diese vorbereitet waren.
Noch einmal beugte sich Luna nach vorne und küsste Syllvren zärtlich, atmete noch einmal Syllvrens Geruch ein, ehe sie ein klein wenig zurücktrat.
„Kannst du einen Weg hier raus finden?“ Syllvrens Auramagie würde ihnen sicherlich helfen, schnellstmöglich einen Ausgang zu finden und verhindern, dass sie Tage oder gar Wochen in den zahlreichen Gängen umherirrten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tunnelsystem
BeitragVerfasst: 2. Apr 2012, 17:59 
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Dunkelelf
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Ob er einen Weg raus finden konnte? Was war das für eine Frage? Frech grinsend blickte Syllvren in ihr Gesicht. „Darauf kannst du dich verlassen! Ich bin hier nicht reingelaufen um auf ewig hier festsitzen zu müssen.“
Augenblick schloss Syllvren seine Augen und nutzte das zweite Mal an diesem Tage seine Aurasicht. Schnell durchflog sein Geist die einzelnen Gänge, verlief sich so einige Male, ehe es ihm gelang, einen direkten Ausweg aus dem Tunnelsystem zu finden. Er wusste zwar nicht, wo genau wie an die Oberfläche kommen würden, aber wichtig war ja nicht, wo sie die Tunnel verließen, sondern dass sie es taten. Der Drow öffnete seine Augen wieder, triumphierend blickte er Luna an. Erst jetzt fand er wirklich die Zeit dafür, sie ausgiebig zu mustern – jetzt, wo sich sein Herz wieder beruhigt hatte und er wieder klare Gedanken fassen konnte. Ein leichter Rotschimmer, welcher in der Dunkelheit wohl kaum auf seiner dunklen Haut zu sehen war, legte sich auf seine Wangen.
„Du siehst wundervoll aus, Luna.“ Im Gegensatz zu Syllvren konnte man erkennen, dass Luna leicht errötete und ihn verlegen anlächelte. Ein leises „Danke“ komplettierte dann ihre Antwort. Nur kurz darauf ließ Luna auch ihren Blick über Syllvren schweifen. Ihr war seine neue Rüstung anscheinend doch nicht entgangen.
„Deine neue Rüstung steht dir aber auch gut.“ Lächelnd bedankte sich auch Syllvren bei seiner Geliebten, küsste ihr zum Dank noch einmal kurz auf die Stirn. Dann, von einem Moment zum anderen, hob er sie hoch und trug sie in seinen Armen.
„Wir wollen doch nicht, dass du dir deine Füße noch unnötig wundläufst.“ Grinsend ließ er Arme und Beine ihre Wolfsgestalt annehmen, damit er den durchaus langen Weg ohne Probleme zurücklegen konnte. Luna war an sich ja nicht schwer, aber auf dieser Strecke würde er ohne den Kraftschub durchaus an seine Grenzen stoßen. Ohne auf Lunas Antwort zu warten setzte sich Syllvren in Bewegung und lief in einem durchaus angenehmen Tempo los.

---> Westküste von Talath (Hochebenen von Cýron)


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