Aktuelle Zeit: 21. Sep 2017, 10:32

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 13 Beiträge ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 30. Mär 2012, 18:46 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
Nicht weit vom Haupttor entfernt, in einer kleinen Gasse, die von der Hauptstraße abging, fanden Luna und Syllvren schließlich ein Gasthaus. Es war nicht das Erste, was ihnen in die Augen gefallen war. Syllvren bestand jedoch darauf, dass sie nicht direkt ein Gasthaus an der Hauptstraße nehmen sollten. Die Halbelfe hatte kein Problem mit dieser Bitte und so waren sie schließlich auf den rostigen Ritter gestoßen. Von außen machte das Gasthaus zumindest schon mal einen guten Eindruck und beim Eintreten sollte dieser nicht getrübt werden. Von Soldaten war keine Spur zu sehen und es waren auch nur wenige Gäste anwesend. Optimale Vorraussetzungen, wenn er ehrlich zu sich war.
Am Tresen angekommen stand auch sogleich ein Mann, der dabei war, einige Gläser abzutrocknen. Man konnte an seinem Blick erkennen, dass er ein wenig erstaunt über die Art des Besuches war, den die beiden Elfen darstellten. Dies konnte ihm aber vollkommen egal sein, solange sie zahlen würden. Immerhin waren sie durchaus dazu in der Lage.
„Zwei Zimmer“, sagte Syllvren trocken. Der Mann blickte auf, schüttelte leicht den Kopf und stellte das Glas hin.
„Tut mir leid, wir haben nur noch ein freies Zimmer.“ Für einen Moment zögerte Syllvren. Ihm persönlich war es relativ egal, ob Luna und er sich ein Zimmer teilen mussten. Waschen würden sie sich dann eben zu unterschiedlichen Zeiten und Schnarchen tat auch keiner von ihnen. Also wäre es kein Problem, wenn sie in einem gemeinsamen Zimmer schlafen würden.
Der Drow drehte seinen Kopf zur Seite, schaute zu seiner Begleiterin. Zu seiner Überraschung lag ein leichter Rotschimmer lag auf ihren Wangen, während ihre Augen ein wenig überrascht zu Syllvren zuckten, als er sie an ihrer Schulter berührte.
„Nehmen wir das Zimmer oder suchen wir weiter?“ Luna schwieg einige Augenblicke, ihr Blick wirkte während dieser Zeit ein wenig abwesend, ehe sie ihm auch schon antwortete, dass sie das Zimmer nehmen sollten. Der Drow nickte dem Mann zu, unterhielt sich daraufhin noch kurz über den Preis, welchen er auch noch erfolgreich ein wenig nach unten drücken konnte. Nachdem dies geklärt war, nahm der Wirt einen Schlüssel und führte die beiden Elfen zu ihrem Zimmer, welches sich im oberen Stock des Gasthauses befand.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 30. Mär 2012, 19:08 
Offline
Halbelfe
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3631
Geschlecht: weiblich
Ein Zimmer. Sie würde mit Syllvren in einem Zimmer schlafen müssen. Luna schallte sich geistig mit einer Ohrfeige, als ihr die merkwürdigsten Gedanken kamen, über die sie auch gar nicht weiter nachdenken wollte. Obwohl es albern war, war ihr das Blut ins Gesicht geschossen, als der Wirt erwähnt hatte, dass er nur noch ein freies Zimmer hatte. Die Vorstellungen, die ihr dabei durch den Kopf geschossen waren, waren mehr als nur abstrus und Luna konnte darüber nur den Kopf schütteln. Sie benahm sich wie eine junge, unreife Bauernstochter!
Luna gedachte gerade, dass es nicht noch schlimmer kommen konnte, als sie hinter Syllvren in das kleine Zimmer trat und auf ein einziges, großes Bett blickte. Deutlich spürte sie, wie ihre Wangen warm wurden. Verstohlen warf sie einen Blick auf Syllvren, welcher beim Anblick des Bettes bloß die Schultern zuckte und nach dem Waschzuber suchte. Er hatte eindeutig nicht dieselben Probleme wie Luna sie hatte. Woher kamen nur ihre seltsamen Gedanken?
Seufzend schüttelte Luna den Kopf und blickte sich weiter um. Das Zimmer hatte kaum Einrichtung, mit dem Doppelbett, dem Waschzuber, welcher in einer Ecke standen, sowie einer kleinen Kommode war der Raum auch schon voll genug.
„Wer badet zuerst?“, fragte sie schließlich, um sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Ihre seltsamen Fantasien hatten hier eindeutig keinen Platz.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 30. Mär 2012, 19:24 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
Nachdem sich Syllvren einmal umgesehen hatte musste er gestehen, dass es vielleicht doch keine so kluge Idee gewesen war, nur ein Zimmer zu beziehen. Persönlich hatte er auf zwei Einzelbetten gehofft und nicht auf ein Doppelbett dieser Art. Aber gut, er würde nehmen, was er bekommen hatte. Sein Rücken schrie schon förmlich nach einer gemütlichen Matratze unter seinem Rücken, nachdem er nun seit gut zwei Wochen nur den harten Boden der Sümpfe als Schlafmöglichkeit gehabt hatte. Was sollte denn schon passieren, wenn sie in einem gemeinsamen Bett schlafen? Luna würde schon nicht schlafwandeln. Und da in Morday garantiert keine Blumen aus den Elfenwäldern wuchsen, müsste er auch nicht mit merkwürdigen Stimmungsschwankungen rechnen.
Kurz schweiften seine Gedanken wieder zu besagtem Tag ab, reflektierten in kurzen Bildern das Geschehen, ehe Lunas Worte die Bilder unterbrachen. Syllvren schüttelte kurz seinen Kopf und schaute dann zu seiner Begleiterin. Er musste dringend aufhören an diesen Tag zurückzudenken!
„Wenn du möchtest kannst du zuerst baden. Ich werde mich dann einfach ein wenig in der Gegend umsehen.“ Es konnte ja nicht schaden, schon mal ein wenig das Gehör offenzuhalten und nach Informationen zu suchen. Er war immerhin ein Drow und es war seine Stärke sich unauffällig umherzubewegen und auf diesem Weg Dinge in Erfahrung zu bringen, die hinter hochgehaltener Hand ausgesprochen wurden. Vielleicht fand sich ja schon eine Spur.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 30. Mär 2012, 19:40 
Offline
Halbelfe
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3631
Geschlecht: weiblich
„Das ist sehr zuvorkommend von dir, Syllvren. Danke“, sagte Luna lächelnd. In ihr stieg eine angenehme Vorfreude auf ein warmes, erfrischendes Bad auf, aber sie würde auch ihre Kleidung dringend waschen müssen. Um den Gestank der Sümpfe herauszukriegen, würden wohl einige ihrer Kräuter herhalten müssen – die wohlriechenden verstand sich. Im Moment konnte sie es sich nämlich nicht leisten, neue Kleidung zu kaufen.
Sie versicherte Syllvren, dass sie sich beeilen würde und er nicht zu lange in der Stadt herum wandeln sollte, dann verließ der Drow das Zimmer. Sofort machte sich Luna daran, heißes Wasser aufzutreiben und suchte dann aus ihren Kräutern diejenigen heraus, von denen sie hoffte, dass sie den Gestank herauswaschen würden. Dabei stellte sie fest, dass sie die meisten Heilkräuter aufgebraucht hatte und dringend neue kaufen musste. Nach dem Bad würde sie dem Markt einen Besuch abstatten müssen.
Das Bad war eine unglaubliche Wohltat für ihren geschundenen Körper und es fühlte sich gut an, den gesamten Schmutz, getrocknetes Blut, den Geruch und alle schlechten Gedanken einfach fort zu waschen. Am Ende brauchte sie vermutlich doch länger, als sie erwartet hatte, doch Syllvren kehrte vorerst nicht zurück. Also nahm sich Luna im Anschluss an das Bad die Zeit, ihre Kleidung einigermaßen zu waschen. Vorerst würde das reichen müssen, doch den Geruch der Sümpfe würde sie damit nicht vollständig loswerden. Den Trocknungsprozess ihrer Kleidung beschleunigte Luna mit ein wenig Magie, in dem sie einfach das Wasser aus der Kleidung sog und in den Zuber wandern ließ. Dann kleidete sie sich wieder ein, band sich das nasse Haar zusammen und entledigte sich des dreckigen Wassers des Waschzubers.
Da es in dem Zimmer vorerst nichts zu tun gab und sich ihr Magen zu Wort meldete, begab sich Luna hinunter in die Schenke, um sich ein warmes Essen zu bestellen. Das und dann ein schönes Bett und Luna würde unsagbar zufrieden sein – sie durfte einfach nur nicht daran denken, mit wem sie sich das Bett teilte.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 30. Mär 2012, 20:37 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
Wirklichen Erfolg hatte Syllvren auf seiner Suche leider nicht. Viele Gerüchte kamen ihm ins Ohr, keines davon half ihm aber wirklich weiter. Es waren unnötige Informationen, die er sogleich wieder verwarf. Nachdem er eine gefühlte Stunde nun unterwegs gewesen war, brach er seine Informationssuche ab. Eine gute Sache hatte es aber gehabt: Er hatte für wenig Geld ein paar neue Kleider gefunden, die ihm gefallen hatten. Wahrscheinlich waren sie nicht wirklich für einen Kampf geeignet, aber sie waren garantiert besser als die stinkenden Kleider der Waldelfen. Ein kleiner Teil fand es zwar ein wenig bedauerlich, dass er seine Kleidung schon wieder ablegen würde, aber es passte einfach nicht, dass ein Drow die Erzeugnisse der Webkunst der Waldelfen an seinem Körper trägt. Es passte einfach nicht!
Nachdem er also noch auf dem Rückweg seine Augen und Ohren etwas aufgehalten hatte, erreichte er schließlich wieder die Gaststätte. Seine Augen registrierten Luna an einem der Tische, anscheinend dabei etwas zu essen. Ihre Haare waren noch ein wenig feucht. Anscheinend hatte sie sich schön Zeit beim waschen gelassen. Vom Dreck an ihrer Kleidung war auch nichts mehr zu sehen. Syllvren zuckte mit den Schultern und begab sich daraufhin auf das gemeinsame Zimmer. Die neuen Kleider legte er auf das gemeinsame Bett. Warmes Wasser war auch schnell besorgt, sodass er die stinkende Kleidung schnell in die Ecke warf und anschließend in den Waschzuber stieg. Sein ganzer Körper entspannte sich sofort und ein langer Seufzer entwich seiner Kehle. Langsam schloss er seine Augen und lehnte seinen Kopf in den Nacken. Es war wirklich eine wundervolle Abwechslung, nach so langer Zeit wieder die Gedanken in einem schönen, warmen Bad vorbeiziehen zu lassen.
Nachdem sich Syllvren einige Zeit entspannt und anschließend gewaschen hatte, stieg er auf dem Waschzuber und trocknete seinen Körper ab. Anschließend wickelte er ein Handtuch im seine Hüfte und machte sich dran seine Haare abzutrocknen. Genau in diesem Moment wurde die Tür geöffnet und Luna betrat den Raum. Aus Reflex heraus drehte sich Syllvren zur Tür. Seine Augen weiteten sich und das Handtuch in seiner Hand, mit welchem er seine Haare abgetrocknet hatte, fiel zu Boden. Ihre Augen waren auf ihn fixiert, ihre Wangen waren beinahe feuerrot. Lange Zeit herrschte ein unangenehmes Schweigen, ehe Luna etwas Unverständliches zu stammeln begann. Ihre Augen lösten sich von ihm und schweiften irgendwie ziellos durch den Raum, blieben schließlich in der Ecke hängen, wo seine Elfenkleider achtlos auf dem Boden lagen. Wirklich mitbekommen tat Syllvren dies nicht, starrte er doch selber noch ein wenig geschockt auf Luna. Irgendwie hörte er seinen Herzschlag ungewöhnlich laut in seinen Ohren. Was war nun auf einmal bloß wieder los mit ihm? Es war doch nur Luna! Sie hatte ihn schon mindestens einmal ohne Oberteil gesehen. Gut, noch nie nur mit einem Handtuch bekleidet.
//Beruhig dich, Syllvren!// Er versuchte tief durchzuatmen, als Luna plötzlich wieder zu ihm schaute und auf ihn eilig zuging. Sie packte ihn an den Schultern, schaute ihm eindringlich in die Augen. Er spürte deutlich ihren Körper an seinem. Irgendwie war sie ihm ein bisschen zu Nahe. Sein Atem blieb in der Kehle stecken, während er ungewollt die Luft anhielt. Innerlich betete er, dass sie sich nicht schon wieder so merkwürdig verhalten würde. Aber ihr Blick war diesmal nicht verschleiert.
"Bitte... Syllvren.. Wirf...Wirf die Sachen nicht weg. Sie... du... Du siehst ziemlich... gut darin aus." Ihre Worte zum Schluss waren beinahe nur noch ein leises Flüstern, welches Syllvren nur noch mit einiger Mühe verstand. Deutlich spürte er, wie sein Herz noch stärker zu schlagen begann, während sie sich einfach in die Augen starrten. Irgendwann, nach für Syllvren unendlich langer Zeit, ging Luna einen Schritt zurück blickte kurz zu Boden und verschwand schließlich von einer Sekunde zur andere aus dem Zimmer. Syllvren blieb weiterhin wie angewurzelt stehen. Mit geweiteten Augen und einem Herzschlag, den man durch den ganzen Raum hören musste, starrte er ein wenig perplex auf die geschlossene Tür. Und ihm wurde klar, dass das gemeinsame Zimmer wirklich keine gute Idee gewesen war.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 30. Mär 2012, 21:05 
Offline
Halbelfe
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3631
Geschlecht: weiblich
Luna war den Rest des Nachmittags durch die Stadt geirrt und hatte mehr oder weniger einige Besorgungen bezüglich Proviant und Kräutern und anderen Dingen getätigt, war mit den Gedanken aber noch immer in dem Zimmer des Gasthauses. Dabei verstand sie teilweise gar nicht, weshalb der Anblick Syllvrens ihr Herz so zum Rasen brachte, sie beinahe um den Verstand beraubte. Sie hatte ihn doch bereits einmal ohne Oberteil gesehen – Nur waren sie beide da völlig erschöpft gewesen und von oben bis unten mit Blut und Dreck besudelt gewesen. Und er war nicht nur mit einem Handtuch bekleidet gewesen.
Luna hatte sich noch nie so gefühlt wie jetzt, hatte noch nie beim Anblick eines Manens so die Beherrschung verloren. Natürlich hatte sie bisher nie einen Mann halb nackt gesehen, doch Syllvren brachte sie ja auch angezogen aus der Fassung. Sie wusste nicht, ob ihr das Fazit gefiel, zu dem sie allmählich kam. Sie fand Syllvren attraktiv – nein, mehr als das. Sie war dabei sich in ihn zu verlieben – oder hatte es bereits. Luna konnte bloß fassungslos den Kopf schütteln. Sie wusste gut genug, dass eine solche Beziehung nie eine Chance haben würde und sie war sich ja nicht einmal sicher, ob Syllvren ähnlich fühlte wie sie oder je so fühlen würde. Von den gesellschaftlichen Unterschieden einmal abgesehen…
„Ach verdammt!“, rief sie schließlich wütend und ignorierte die verwirrten Blicke der Menschen um sie herum. „Warum ist das Leben so verdammt ungerecht und kompliziert?!“ Damit begab sie sich auf den Rückweg zurück in das Gasthaus, denn die Nacht war schon längst herein gebrochen.

Syllvren traf sie weder in der Schenke an, noch in dem Zimmer, welches sie nur sehr vorsichtig und nach mehrfachen Anklopfen betrat. Luna räumte die Einkäufe in ihre Taschen und blickte dann auf das Bett. In der Wildnis hatte sie beim Schlafen ihre Kleidung getragen, da es da nicht anders möglich war und auch nachts viel zu kalt geworden wäre. Doch in einem Bett schlief man nun einmal nicht in seiner Alltagskleidung und so zog Luna schweren Herzens ihre Kleidung bis auf die Unterwäsche aus und legte sie geordnet auf die Kommode. Dabei entdeckte sie auch die dreckigen Elfenkleider Syllvrens – er hatte sie also tatsächlich nicht fort geworfen. Eilig packte sie diese irgendwie in ihren Rucksack, bevor Syllvren zurückkam und sich das mit der Kleidung anders überlegte. Bei Gelegenheit würde sie die Kleidung waschen und vielleicht schaffte sie es ja auch, ihn dazu zu bewegen, die Kleidung auch zu tragen.
Erst dann legte sich Luna in das große Bett – und konnte einen wohligen Seufzer nicht unterdrücken. Die Matratze tat ihrem Rücken unglaublich gut. Es war ein angenehmes Gefühl, in einem gemütlichen Bett zu liegen, mit einer Decke, die einen warm hielt. Plötzlich fühlte sie sich wieder völlig erschöpft und döste schnell ein.
Als Syllvren das Zimmer betrat, war Luna bereits fast eingeschlafen. Er betrachtete die schlafende Halbelfe einen Moment schweigend, an seinem Gesicht war nicht abzulesen, was er gerade dachte. Dann begann er sich auszuziehen, behielt jedoch seine Hose an. Vorsichtig legte er sich auf die andere Seite des Bettes, um die Elfe nicht zu wecken und mit einem Mal schien das Bett nicht mehr so groß, sondern erstaunlich klein, wenn zwei Personen darin lagen. Der Drow lag gar nicht allzu lange in dem Bett, als Luna schlafend zu ihm hinüber rutschte und seinen Arm in Beschlag nahm und sich an ihn kuschelte, kaum hörbar ein „Schlaf gut…“ murmelte und dann selig lächelnd weiterschlief.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 09:17 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
Syllvren wusste nicht ganz genau, was er von dieser Situation halten sollte. Luna und er in einem Bett und sie kuschelte sich auch noch an ihn. Nicht, dass er ein Problem damit hatte, dass sie seinen Arm festhielt und somit verhinderte, dass er sich irgendwie drehen konnte – normalerweise lag er sowieso immer auf dem Rücken. Es war eher das Gefühl ihrer Haut, bedeckt von ein wenig Stoff, die er an seinem Arm spürte. Er sollte nicht nachsehen, wo genau sie seinen Arm nun an sich gedrückt hatte, eine klare Vermutung hatte er aber. Das war das erste und letzte Mal, dass er eine solch dumme Idee hatte.
Trotz dieser für Syllvren recht peinlichen Situation musste er zugeben, dass es irgendwie auch schön war, das Gesicht Halbelfe aus dieser Nähe beobachten zu können. Sie war einfach nur süß, wie sie dort lag und leise ein- und ausatmete, während sie friedlich schlief. Ob sie wohl etwas träumte? Lächeln tat sie jedenfalls. Ein leises Seufzen entwich seiner Kehle, während er noch einige Zeit gebannt ihr Gesicht anschaute. So langsam übermannte ihn dann aber auch die Müdigkeit. Nachdem er leicht lächelnd eine Strähne ihres Haares vorsichtig aus dem Gesicht gelegt hatte, legte er seinen Kopf in das Kissen, schloss seine Augen und vernahm, als er gerade wegdriftete, noch ein leises Kichern von Luna.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 11:43 
Offline
Halbelfe
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3631
Geschlecht: weiblich
An Syllvrens Seite schlief Luna so tief und fest, so ruhig und entspannt wie schon seit einer sehr langen Zeit nicht mehr. Als sie am nächsten Morgen aufwachte, wusste sie zwar nicht mehr, was sie geträumt hatte, doch sie wusste, dass es ein wunderschöner Traum gewesen war, denn sie fühlte sich unheimlich glücklich.
Dieses Gefühl des Glückes verhinderte auch, dass sie sofort quiekend aus dem Bett sprang, als sie bemerkte, dass sie Syllvrens Arm umklammert hielt. Stattdessen machte sich ein satter Rotschimmer auf ihrem Gesicht breit, als ihr gewahr wurde, dass sie Syllvrens Arm fest an ihre Brust drückte.
Lunas Schlaftrunkenheit war es vermutlich zuzuschreiben, dass sie den Arm nicht vollständig los ließ, sondern noch ein Stückchen näher an Syllvren heranrückte und ihren Kopf auf seine Schulter legte, sowie eine Hand auf seine Brust.
Luna war ganz froh, dass sie noch zu müde war, um sich wirkliche Gedanken über das zu machen, was sie da gerade tat. In diesem Moment wusste sie nur, dass es sich gut anfühlte und ihr angenehm warm war.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 14:54 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
Etwa zur selben Zeit meldete sich Syllvres Gehirn auch wieder aus dem Tiefschlaf zurück. Lange Zeit lag er weiterhin auf dem Rücken, die Augen geschlossen. Es war einfach nur zu schön, in einem ordentlichen Bett zu liegen. Irgendwie fühlte es sich an, als würde er auf Wolken liegen. Und unter der Decke war so schön warm…
Langsam öffnete er verschlafen die Augen, bemerkte dabei, dass er seinen Arm nicht bewegen konnte. Sein Gehirn war zwar noch nicht ganz erwacht, aber er schien sich vage daran zu erinnern, dass Luna ihn festgehalten hatte, als er eingeschlafen war. Genauso wie ihr Kopf auf seiner Schulter und ihre Hand auf seiner Brust gelegen hatte…
Syllvren schloss seine Augen, kuschelte seinen Kopf wieder in das Kissen. Nachdem er zwei tiefe Atemzüge genommen hatte, begann sein Gehirn zu arbeiten. Irgendwas war momentan nicht so, wie es sein sollte. Augenblick schossen seine Augen offen, als er zu begreifen begann. Warum war Luna ihm auf einmal so nahe? Gut, seinen Arm hatte sie ja schon beim einschlafen an sich gedrückt. Aber jetzt lag sie ja schon beinahe auf ihm. Syllvren fiel es mehr und mehr schwerer zu entscheiden, ob es das Bett oder Lunas Nähe war, die dieses gute Gefühl in ihm auslösten. Wirklich darüber nachdenken wollte er aber auch nicht. Genau aus diesem Grund schloss Syllvren wieder langsam seine Augen. Er war einfach noch ein wenig zu müde. Es konnte doch gut möglich sein, dass er sich das gerade nur alles einbildete. Sicherlich würde sich, wenn er erst einmal richtig aufgewacht war, alles als eine Einbildung seiner Fantasie herausstellen – warum auch immer selbige ein solches Gedankenbild aufstellte. So passierte es, dass Syllvren nach extrem kurzer Zeit wieder eingedöst war.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 15:08 
Offline
Halbelfe
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3631
Geschlecht: weiblich
Es verging noch einmal annähernd eine Stunde, die Luna und Syllvren so eng umschlungen im Bett lagen, ohne dies wirklich zu registrieren. Dann jedoch wurde Luna richtig wach, wollte nicht mehr länger in dem Bett liegen und den Tag einfach verstreichen lassen. Als sie die Augen öffnete und bemerkte, dass sie halb auf Syllvren lag, brauchte sie einen Moment, um das auch wirklich zu begreifen. Langsam dämmerte es ihr, dass sie sich erst vor kurzem so an ihn gekuschelt hatte und noch immer spürte sie dieses angenehme Gefühl in ihrem Körper…
Luna setzte sich auf, den Kopf mittlerweile hochrot, und warf noch einen Blick auf den noch schlafenden Drow. Er wirkte friedlich und entspannt, von all den Sorgen, die ihn sein gesamtes Leben und vor allem jetzt plagten, war keine Spur zu sehen. Ob er wohl auch eines Tages im wachen Zustand so unbeschwert sein würde?
„So lange ich ihm nicht sage, wo er seine Prinzessin finden wird, und er keine Angst mehr um seinen Kopf haben muss, wird er garantiert nicht sorgenfrei leben“, dachte sie ein wenig niedergeschlagen, stand auf und zog sich an. Ein Blick aus dem Fenster verriet ihr, dass die Sonne gerade am Aufgehen war. So würden sie viel Zeit haben, um nach Informationen über diese zwielichtigen Männer suchen zu gehen, die Feritas erwähnt hatte. Allein die Tatsache, dass diese Naga sie nach Morday gelockt hatte, ließ Luna sich anspannen und nervös werden. Was hatte diese Schlange nur vor? Was würde hier in dieser Stadt geschehen? Und noch wichtiger: In welche Falle wollte sie Luna und Syllvren locken?
Seufzend wandte sich Luna vom Fenster ab. Diese Fragen würden erst beantwortet werden, wenn sie die richtigen Informationen gesammelt hätte. Dieser Tag würde mit Sicherheit sehr anstrengend werden. Ein Grund mehr, weshalb sie und Syllvren erst einmal ein gutes Frühstück brauchen würden.
„He, Syllvren“, sagte sie und trat neben ihn ans Bett. Luna ging in die Hocke und beugte sich zu ihm. „Aufstehen, Syllvren. Wach auf“, sagte sie sanft aber bestimmend und berührte ihn sanft an der Schulter. Der Drow begann sich zu regen und öffnete müde die Augen. „Ich geh runter zum Wirt und bestell schon einmal etwas zum Frühstück. Du kommst dann nach, ja?“, sagte sie lächelnd und begab sich dann auf den Weg hinunter in die Schenke.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 15:26 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
Noch immer etwas verschlafen, aber wacher als vor gut einer Stunde, setzte sich der Drow schließlich auch auf und gähnte erstmal lange, ehe er sich die Schläfen massierte. Er fühlte sich beinahe schon wie neu geboren und spürte genügend Energie für den heutigen Tag in seinem Körper. Brauchen würde er sie auf jeden Fall, wenn er Erfolge auf seiner Suche bekommen wollte. Heute wollte er zumindest das Armenviertel besuchen und dort nach Informationen suchen. Wo bekam man denn eher Wissen als in einem Viertel, wo Kriminalität an der Tagesordnung stand? Verwunderlich, dass der König scheinbar noch nichts dagegen unternommen hatte. Aber gut, das war eine Sache, die ihn weder etwas anging, noch wirklich interessierte.
Noch während sich Syllvren aus dem Bett erhob und anschließend die neuen Kleider anzog, kreisten seine Gedanken über den vermeintlichen Traum. Es war nicht die Frage, ob es nun wirklich ein Traum war oder nicht – Syllvren war sich dessen sicher, dass es einer war. Nein, ihn beschäftige es eher, warum er überhaupt an ein solches Bild dachte. Überhaupt, warum Luna ihn auf diese Weise immer öfters in seinen Gedanken besuchte und sich sein Körper auf eine gewisse Weise nach ihrer Nähe sehnte. Im Hinterkopf war natürlich der Gedanke, dass es diesmal Luna war, die ihn verzaubert hatte. Aber diesmal war er sich sicher, dass keine Magie dahinter steckte. Bei Feritas war es ja so, dass er sich nur in ihrer Anwesenheit nach ihr gesehnt hatte. Jetzt aber dachte er auch in Lunas Abwesenheit an sie. Selbst in diesem Augenblick ertappte sich Syllvren dabei, wie er an die Berührung ihrer Hand auf seiner Brust dachte.
//Leere deinen Geist, Syllvren! Du hast andere Probleme zu lösen!// Kurz biss sich der Drow auf seine Unterlippe, versuchte mit dem entstandenen Schmerz seine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken, ehe er die Tür öffnete und runter zur Schenke ging. Dort setzte er sich an denselben Tisch wie Luna, begrüßte sie mit einem einfachen „Morgen“ und bestellte sich auch erstmal sein Frühstück.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 16:05 
Offline
Halbelfe
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3631
Geschlecht: weiblich
Das Frühstück an sich verlief sehr schweigsam. Luna vermutete, dass Syllvren sich bereits im Kopf einen Plan zu Recht legte, wie er an diesem Tag am besten an Informationen heran kommen würde. Sie selbst versuchte erst einmal an gar nichts groß zu denken, denn immer, wenn sie ihrem Kopf gestattete, sich selbstständig zu machen, kamen seltsame Gedanken dabei heraus.
Nach einiger Zeit waren die Teller und Krüge geleert, die Mägen der zwei Gefährten gesättigt. Luna beschloss, dass sie versuchen sollte, sich mit Syllvren zu beraten, um möglichst effektiv nach Informationen zu suchen.
Was hatte Feritas damals noch gleich gesagt? Sie hätte menschliche Adelige gesehen, welche mit einer Drow unterwegs waren. Mit Sicherheit war das gelogen oder falls es der Wahrheit entsprach, hatte sie es in einem Kontext gesagt, in dem Syllvren die Aussage so interpretierte, dass es sich bei der Drow um die Prinzessin handeln musste. Vielleicht sollte sie sich dann einmal in den oberen Kreisen der Gesellschaft umhören. Als Halbelfe würde sie zwar vermutlich auffallen, aber so wie sie die Menschen kannte, würden die Adeligen sie zwar mit verachtenden Blicken strafen – oder noch nicht einmal beachten -, aber walten lassen, da man sie für eine niedere Dienerin hielt – oder vielleicht für eine Edelhure, welche mit Sicherheit ebenfalls in einer Stadt wir Morday ihre Runden durch die adeligen Häuser zogen.
„Hast du schon eine Idee, wo du deine Suche beginnen wirst? Ich denke, dass ich mich einmal in den oberen Schichten umhören werde. Was wirst du machen?“

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Zum rostigen Ritter
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012, 16:18 
Offline
Dunkelelf
Benutzeravatar

Registriert: 09.2008
Beiträge: 3638
Wohnort: Überall dort, wo ich willkommen bin
Geschlecht: männlich
„Ich werde in die vollkommen entgegengesetzte Richtung gehen. Das Armenviertel der Stadt ist mein erster Anlaufpunkt. Von dort aus werde ich schon irgendeinen Hinweis finden.“ Für ihn persönlich war dieser Bereich der Stadt der Teil, in welchem er sich wohl am wohlsten fühlen würde. Es erinnerte ihn an die Zeit, in welcher er noch nicht als Werwolf abgestempelt worden war. Die unbeschwerte Zeit seines Lebens, wenn man es so ausdrücken mochte. Dort würde er wohl am effektivsten nach Hinweisen suchen können. Er wusste, wie man sich verhalten musste und würde auch nicht vor Gewalt zurückschrecken. So gesehen würde er also in seinem Element sein. Ein dunkles Grinsen legte sich auf seine Lippen. Irgendwie hoffte er ja, dass die Menschen dort nicht zu kooperativ sein würden, damit er einen Grund hatte, ihnen auf seine Art Informationen auszuquetschen.
„Wir sollten uns dann heute Abend wieder hier treffen und uns austauschen. Einverstanden?“
Es gab keinen Einwand von Seiten Lunas, sodass sie schließlich beide noch einige Sachen aus ihrem Zimmer holten und dann ihre eigenen Ziele ansteuerten.


Als Syllvren das Gasthaus wieder betrat, hatte sich sein Wissenshorizont um einiges erweitert. Er hatte vieles über die Vorgänge in der Stadt in Erfahrung bringen können. Noch wichtiger aber war wohl, dass er nun einen guten Anhaltspunkt gefunden hatte. Ein kleines Licht, welches in der Ferne aufgegangen war und ihm einen kleinen Funken Hoffnung schenkte. Aber was genau war passiert, dass er nun auf einen Erfolg bei seiner Suche hoffen konnte?
Nachdem Syllvren lange Zeit im Armenviertel der Stadt seine Ohren offengehalten und jede Menge allgemeiner Informationen gesammelt hatte, stieß er auf einen ziemlich stämmigen Mann, der scheinbar Geld einzutreiben schien. Normalerweise wäre dieser Mann wohl kaum von Interesse von Syllvren gewesen, jedoch erzählte er, als ein etwas älterer Mann nicht zahlen wollte, dass der Junge, der sich hinter seinem Rücken versteckte, von ihm zu einer Sklavenauktion am heutigen Abend mitgenommen werden würde. Hellhöriger verfolgte Syllvren noch das Gespräch und verfolgte den Geldeintreiber schließlich. Als er nach einiger Zeit in eine leere Gasse einbog, sah der Drow seine Chance. Er überwältigte den Mann und begann Informationen aus ihm herauszupressen. Anfangs hatte Syllvren noch gedacht, dass der Typ nie im Leben etwas freiwillig an ihn weitergeben würde. Schnell stellte sich aber heraus, dass dieser so stark aussehende Mensch in Wahrheit ein wahrer Feigling war. Er bettelte Syllvren um Gnade an, beantwortete ihm alle Fragen, die ihm gestellt wurden und winselte dann weiter. Wie armselig diese Menschen doch sein konnten. Trotzdem konnte er es nicht zulassen, dass dieser Mann in Zukunft irgendwelche Informationen über ihn selber preisgibt. Daher sorgte er dafür, dass sein Körper einfror und schließlich zersprang.
Sein neues Ziel war der Untergrund Mordays. Nie hätte es sich Syllvren träumen lassen, unter der Hauptstadt der Menschen einen solch florierenden Schwarzmarkt anzutreffen. Aber es war mehr als nur ein Schwarzmarkt. Organisiertes Verbrechen, welches sein Netz über ganz Talath gespannt hatte, fand hier seine Zentrale. Selbst einige der Namen, die er hier aufschnappte, waren ihm sehr bekannt. Große Fische aus Kendan, mit denen er schon in seiner Kindheit zu kämpfen hatte. Es war ihm ein Rätsel, wie so viele Verbrecher sich an einem Ort versammeln konnten, ohne entdeckt zu werden. Scheinbar gab es ein Loch innerhalb der Stadtwache. Ein gewaltiges Loch.
Nach einiger Zeit hatte er den kleinen Laden gefunden, nach welchem er gesucht hatte. Aleksandars Basar der Wunder stand in großen Buchstaben auf einem großen Holzbrett über der Tür. Hier war er richtig. In diesem Laden fand Syllvren einen kleinen Mann vor, der sich schnell als der Ladenbesitzer Aleksandar vorstellte. Da niemand außer ihm und dem Ladenbesitzer da waren, verschloss Syllvren die Tür mithilfe seiner Eismagie und machte sich an die Arbeit. Im Gegensatz zu seinem Handlanger war Aleksandar hartnäckiger, wollte ihm keine Antwort auf seine Fragen geben. So war es Syllvren doch noch möglich, jemanden zu foltern. Es stellte sich schnell heraus, dass er der richtigen Spur gefolgt war. Aleksandar konnte ihm mehr über die Versteigerung erzählen, auch bestätigen, dass einige Drow als Höhepunkt gesetzt waren. Nachdem Syllvren also alles erfahren hatte, wurde auch der kleine Mann beseitigt. Die Einladung zu der Auktion hatte er an sich gebracht und Aleksandar wurde, genauso wie sein Handlanger, zu etlichen Eissplittern verarbeitet.
All die anderen Sachen, die er für das Bankett brauchte, hatte er bereits an sich gebracht. Eine edle Robe aus dunkelblauem Seidenstoff konnte er noch im Laden an sich bringen, genauso wie eine Maske, die beinahe sein gesamtes Gesicht verhüllte.
Jetzt war er nur darauf gespannt, ob Luna selber etwas in Erfahrung bringen konnte. Weder unten in der Schenke, noch auf ihrem gemeinsamen Zimmer konnte Syllvren die Halbelfe entdecken. Also setzte er sich unten in die Schenke, bestellte sich etwas zu trinken und wartete auf seine Gefährtin. Nach ungefähr einer halben Stunde war das Bier ausgetrunken, von Luna war aber weiterhin keine Spur zu sehen. Seufzend bezahlte er, ging auf ihr gemeinsames Zimmer und zog sich um. Das Bankett würde bald anfangen und Syllvren hatte nicht vor etwas zu verpassen. Wer wusste denn schon, ob er nicht vielleicht zu spät kommen würde? Nachdem er seine Robe angezogen und die Kapuze über seinen Kopf geworfen hatte, steckte er die Einladung in eine der Seitentaschen, setzte die Maske auf und ging im Schutz der Dunkelheit in Richtung des Ortes, an welchem das Bankett stattfinden sollte.
---> Adelsviertel


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 13 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker